<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Netzwerk Archive | Conrad Pramböck</title>
	<atom:link href="https://conradpramboeck.com/tag/netzwerk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://conradpramboeck.com/tag/netzwerk/</link>
	<description>Österreichs führender Gehaltsexperte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Oct 2016 22:00:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.1</generator>

<image>
	<url>https://conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2019/05/cropped-CP-Logo_invertiert_Flavicon-32x32.jpg</url>
	<title>Netzwerk Archive | Conrad Pramböck</title>
	<link>https://conradpramboeck.com/tag/netzwerk/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Keine Kompromisse in Karrierefragen</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/keine-kompromisse-in-karrierefragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Veronika Geyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 22:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.conradpramboeck.com/?p=2343</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/keine-kompromisse-in-karrierefragen/">Keine Kompromisse in Karrierefragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<h2>In Karrierefragen zählt die Qualität insbesondere bei zwei Dinge: Ihrer Arbeitsleistung und Ihrem berufliches Netzwerk.</h2>


&nbsp;
Filmregisseur Woody Allen erzählte bei einem Vortrag den Witz von zwei älteren Frauen, die in einem Restaurant in Manhattan zu Abend aßen. „Wirklich schlechtes Essen hier“, meinte die eine. „Ja, und so kleine Portionen“, bekräftigte die andere.
Woody Allen ergänzte: „Irgendwie ist das ganze Leben so wie dieser Witz: Oft ist es nicht besonders angenehm, doch am Ende scheint es immer zu kurz.“ Damit Sie nicht so wie die beiden älteren Damen enden und an Ihrem letzten Arbeitstag auf schale Erfolge in Ihrem Berufsleben zurückblicken, müssen Sie sich bewusst sein, wo Sie Kompromisse eingehen können und wo nicht.
&nbsp;


<h3>Keine Kompromisse bei der Qualität der Arbeitsleistung</h3>


Als Grundsatz gilt: Bei der Quantität können Sie immer Kompromisse eingehen, bei der Qualität niemals. Stellen Sie sich das Frühstück Ihres Urlaubshotels vor: 27 verschiedene Wurstsorten am Buffet steigern nicht das Erlebnis der Gäste, wenn keine einzige von ihnen schmeckt. Besser ist es, eine einzige ausgezeichnete Sache anzubieten statt einer Vielzahl von Dingen zweifelhafter Qualität.
Wirklich erfolgreich werden Sie nur dann, wenn Sie eine Sache wirklich ausgezeichnet können. Niemand wird eingestellt, weil er alles nur ein bisschen beherrscht. Am meisten gesucht und am höchsten bezahlt werden Experten, die eine tiefgehende Ahnung von ihrer Arbeit haben.
&nbsp;


<h3>Keine Kompromisse bei der Qualität Ihres Netzwerks</h3>


Die zweite Sache, bei der Sie keine Kompromisse eingehen dürfen, ist die Qualität Ihres Netzwerks. Schon im Studium kommen jene am besten voran, die sich einer Gruppe motivierter Studierenden anschließen. Wer sich lieber mit Partylöwen umgibt und Leuten, die mehr am exzessiven Studentenleben statt an der Ausbildung interessiert sind, kommt selten schnell mit dem Studium voran.
Ein gutes Netzwerk motiviert, gibt guten Rat und eröffnet vielfältige berufliche Chancen. Dieses Umfeld zeichnet ein Höchstmaß an Seriösität, Professionalität und Vertrauen aus. Wer sich laufend mit Idioten umgibt, darf sich nicht wundern, nach einer Weile selbst als Idiot zu gelten.
&nbsp;


<h3>Kompromisse nur bei Quantität, nie bei Qualität</h3>


Kompromisse zu schließen, ist natürlicher Teil jeder beruflichen und privaten Beziehung. Schließen Sie die Kompromisse jedoch nur bei der Quantität, doch niemals bei der Qualität Ihrer Arbeit und Ihrer Beziehungen.]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/keine-kompromisse-in-karrierefragen/">Keine Kompromisse in Karrierefragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Tipps, wie Sie XING optimal nutzen</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/10-tipps-wie-sie-xing-optimal-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 10:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://samantique.sites.djangoeurope.com/?p=724</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/10-tipps-wie-sie-xing-optimal-nutzen/">10 Tipps, wie Sie XING optimal nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Beim Schlagwort "Netzwerken" denken viele zunächst an verschworene Männerbünde, politische Verfilzungen oder den sehr österreichischen Begriff der „Freunderlwirtschaft“. Netzwerken wird oft kritisch beäugt, dabei steckt viel mehr dahinter, als nur das sogenannte „Vitamin B“. Erfolgreiches Networking will jedoch gelernt sein.
Die Social Media Experten Andreas Lutz und Joachim Rumohr haben in ihrem Buch "XING optimal nutzen – So zahlt sich Networking im Internet aus" die Internetplattform genauer unter die Lupe genommen und dabei die 10 wichtigsten Do’s &amp; Dont’s von erfolgreichem Networking identifiziert:


<h2><strong>1. Erkennen Sie den Unterschied zwischen Networking und Verkaufen!</strong></h2>


Beim Networking steht das Selbstmarketing der eigenen Person steht im Vordergrund. Das macht es aber nicht automatisch zum Verkaufs- oder Bewerbungsgespräch. Sie möchten zunächst einmal nur auf sich aufmerksam machen und die eigenen Vorzüge herausstellen. Kurzfristige Ziele, wie etwa der zeitnahe Verkauf von Produkten oder ein Jobangebot, sollten Sie hinten anstellen. Vielmehr soll ein positiver Eindruck hinterlassen werden, aus dem dann in weiterer Folge langfristige Beziehungen und Empfehlungen entstehen.


<h2><strong>2. Trennen Sie nicht zwingend Geschäftliches von Privatem!</strong></h2>


Wer nur Networking betreibt, wenn ein beruflicher Wechsel bevorsteht oder sonstige Hilfe benötigt wird, der wird wenig Unterstützung seitens seines Netzwerkes erfahren. Da Networking auf freiwilliger Basis geschieht, sind Vertrauen, Sympathie und gemeinsame Interessen von ganz entscheidender Bedeutung. Deshalb muss bzw. soll Privates nicht unbedingt ausgespart werden.


<h2><strong>3. Zeigen Sie Interesse an Ihrem Gegenüber!</strong></h2>


Erfolgreiche Netzwerker sind aufgeschlossen und sehen in allen (potentiellen) Kontakten interessante Persönlichkeiten. Nur wer offen auf andere Kontakte zugeht, kann sich erfolgreich vernetzen und einen positiven Eindruck hinterlassen. Internetplattformen wie XING stellen eine ideale Möglichkeit dar, um unkompliziert und unverbindlich neue Menschen kennenzulernen. Auf Social Media Plattformen ist die Kontaktschwelle herabgesetzt und der „erste Schritt“ wird erleichtert.


<h2><strong>4. Aktivieren Sie Ihr bereits bestehendes Netzwerk!</strong></h2>


Ehemalige Schulfreunde, Studien- oder Unikollegen, Freunde, Nachbarn und Familie – die Liste an bereits bestehenden Bekanntschaften könnte noch weiter fortgesetzt werden. Sind Sie neu bei XING, sollten Ihre ersten Schritte darin bestehen, auf schon existierende Kontakte zurückzugreifen. Dieses Netzwerk kann dann strategisch gepflegt und erweitert werden. Um dabei den Überblick zu bewahren, empfiehlt sich die Erstellung einer <a href="http://www.gruendungszuschuss.de/networking/networking-basics/mindmapping-software.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mindmap.</a>


<h2><strong>5. Planen Sie ausreichend Zeit in Ihren Tagesablauf ein!</strong></h2>


Erfolgreiches Networking auf XING ist mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden. Im Vergleich zu traditionellen (offline) Networkingveranstaltungen, Mailings oder Kaltaquise, führt es dafür oftmals auch rascher zum gewünschten Erfolg. Etwa ein gutes halbes Jahr sollten Sie sich Zeit nehmen, um sich mit XING vertraut zu machen und den Aufbau Ihres persönlichen Netzwerks anzukurbeln. Sobald Sie XING als Selbstverständlichkeit in Ihren täglichen Tagesablauf integriert haben, ergeben sich die höchsten Erfolgschancen.


<h2><strong>6. Handeln Sie proaktiv und zeigen Eigeninitiative!</strong></h2>


Networking basiert auf freiwilligem Geben und Nehmen. Handeln Sie proaktiv und gehen Sie auf die Leute zu! Gelegenheiten hierfür bieten sich zu genüge. Wird innerhalb einer Gruppe eine Fragestellung bearbeitet oder sonstige Hilfe benötigt, ergreifen Sie die Initiative und bieten Unterstützung an. Oder nutzen Sie Geburtstage anderer User als willkommene Gelegenheit zur Kontaktaufnahme.


<h2><strong>7. Geizen Sie nicht mit Dank und Lob!</strong></h2>


Haben Sie von einem anderen User Unterstützung erfahren, soll diese auch mit Dankbarkeit entlohnt werden &#8211; ob nun per Anruf, persönlicher Nachricht, Hinweis in der betreffenden Gruppe oder direkt über das Gästebuch Ihres Helfers. Insbesondere die beiden zuletzt genannten Optionen werden im Rahmen von Internetnetzwerken besonders gerne genutzt und geschätzt. Hier wird nicht nur persönlich der Dank übermittelt, sondern es werden auch andere Personen im Netzwerk darauf aufmerksam und der Helfer erntet auch von ihnen Ansehen und Ehre.


<h2><strong>8. Holen Sie Rat und Unterstützung bei anderen Usern ein!</strong></h2>


Nur Mut zur Offenheit! Mitglieder eines Netzwerkes sind in der Regel hilfsbereit und aufmerksam. Bei Schwierigkeiten oder Problemen können Sie sich ohne Bedenken an andere User wenden – vorausgesetzt die Balance zwischen Geben und Nehmen ist gegeben und Sie bieten auch stehen auch selbst mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie angesprochen werden.


<h2><strong>9. Lernen Sie „Nein&#8220; zu sagen!</strong></h2>


Ständig Anfragen und Bitten können nach einer Weile die eigene Lust und Freude am Networking trüben. Daher ist es umso wichtiger auch mal „Nein“ zu sagen. Legen Sie für sich Grenzen zwischen Gefälligkeit und Aufwand fest, den Sie monetär entlohnt haben wollen und stellen Sie sicher, dass diese nach außen hin transparent sind.


<h2><strong>10. Verwandeln Sie Ihre XING-Kontakte in persönliche Beziehungen!</strong></h2>


Trotz der vielen Networkingvorteile im Internet sollte der Aufbau persönlicher Beziehungen oberste Priorität genießen. Idealerweise ergibt sich aus einer XING-Bekanntschaft ein Offline-Kontakt. Unverbindliche Treffen zum Mittagessen oder Kaffee bilden hierfür einen optimalen Rahmen.]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/10-tipps-wie-sie-xing-optimal-nutzen/">10 Tipps, wie Sie XING optimal nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Perfektes Selbstmarketing in 5 Schritten</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/perfektes-selbstmarketing-in-5-schritten/</link>
					<comments>https://conradpramboeck.com/perfektes-selbstmarketing-in-5-schritten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 14:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.conradpramboeck.com/?p=1218</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/perfektes-selbstmarketing-in-5-schritten/">Perfektes Selbstmarketing in 5 Schritten</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Im Selbstmarketing geht es um Ihre persönliche berufliche Positionierung und die Vermarktung der eigenen Person. Die Techniken, die sie dafür einsetzen, sind ganz ähnlich dem Marketing für Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen.
<strong><a href="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/08/Infografik-Selbstmarketing.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-1897" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/08/Infografik-Selbstmarketing-195x300.jpg" alt="Selbstmarketing in 5 Schritten" width="300" height="461" /></a>Schritt 1: Formulieren Sie Ihre beruflichen Ziele.</strong>
Ob Sie Ihr Image verbessern, einen weiteren Karriereschritt machen oder sich beruflich besser stellen möchten: Beginnen Sie jedenfalls mit einer Analyse Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Umgebung, Ihrer Mitbewerber und Ihrer Chancen und Risiken. Beantworten Sie für sich unter anderem folgende Fragen:
• Wo stehe ich heute?
• Wo will ich hin? Was will ich erreichen?
• Welche tiefere Absicht steht hinter meinem nächsten konkreten Ziel?
• Welche Stärken habe ich, die mich auf meinem Weg unterstützen?
• Welche Schwächen behindern mich auf meinem Weg, und wie kann ich sie minimieren?
• Was macht mich unverwechselbar in meinem Job?
• Wer sind meine Mitbewerber auf dem Weg, wo ich hinwill? Was machen sie besser als ich? Was kann ich von ihnen lernen?
• Welche Chancen habe ich, mein Ziel zu erreichen? Was sollte ich tun, um meine Chancen zu erhöhen?
• Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich mein Ziel erreiche? Wie kann ich diese Risiken minimieren?
Anhand dieser Analyse sollte es Ihnen leichter fallen, Ihre Ziel mittel- und langfristig zu entwickeln und kurzfristigen Ziele auf dem Weg dorthin festzulegen. Haben Sie für sich allein Schwierigkeiten, die Frage nach Ihrem beruflichen Ziel zu beantworten, <strong><a href="http://www.conradpramboeck.com/coaching">nehmen Sie Unterstützung in Anspruch</a></strong>, um sich Klarheit zu verschaffen.
<strong>Schritt 2: Finden Sie Wege, um über Ihre Erfolge zu sprechen.</strong>
Wo will ich hin, ist die entscheidende Frage, auf die sich unweigerlich die Frage stellt: Wie komme ich dorthin? Welche Strategie hilft mir, und welche Maßnahmen muss ich ergreifen?
Kommunikation ist dabei das A und O. Nur wer über seine Leistungen und Erfolge spricht, wird gehört. Finden Sie jene Kommunikationswege, über die sie ihre erfolgreiche Arbeit kommunizieren: Sei es der interne Newsletter oder die Mitarbeiterzeitschrift, in der Sie ein erfolgreiches Projekt in einem Artikel beschreiben, sei es der wöchentliche Bericht an den Chef, in der Sie Ihre besonderen Leistungen auflisten, eine Referenz auf Ihren Online-Profilen oder ein Blogbeitrag auf Ihrer Homepage.
<strong>Schritt 3: Bauen Sie Ihr Netzwerk auf, in dem Sie Ihre Erfolge und beruflichen Ziele kommunizieren.</strong>
Ein gutes Netzwerk ist der Empfänger Ihrer Kommunikation. Netzwerke sind dazu da, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. In Netzwerken werden Empfehlungen füreinander ausgesprochen. Jeder hat ein Netzwerk, ob klein oder groß. Ein Netzwerk kann aus Freunden und Familie bestehen, aber auch aus Kollegen, Geschäftspartnern und Bekannten. Es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, der wieder jemanden kennt. Gerade in Netzwerken besteht Ihre zentrale Aufgabe darin, zu kommunizieren und Vertrauen in Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten zu schaffen. Netzwerke leben von Geben und Nehmen. Nur von anderen zu profitieren, funktioniert in Netzwerken nur kurzfristig. Ein Netzwerk ist eben anders als das so genannte “Vitamin B”. Sie können mit gutem Gewissen Ihre Beziehungen in Netzwerken spielen lassen, wenn Sie etwas von Wert in Ihr Netzwerk einbringen, sei es mit Gegenleistung oder ohne.
<strong>Schritt 4: Kommunizieren Sie bewusst, und schützen Sie Ihre Privatsphäre.</strong>
Wenn Sie sich in den beruflichen Online-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ein Profil aufbauen, sollten Sie <strong><a href="http://www.conradpramboeck.com/tipps/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg">einige wichtige Spielregeln beachten</a></strong>. Halten Sie Ihr Profil immer aktuell, und versehen Sie es mit einem seriösen, professionellen Foto. Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Sie in solchen Netzwerken ein Stück weit zur öffentlichen Person werden. Überlegen Sie sich also vorher gut, was Sie von sich veröffentlichen und wer welche Inhalte sehen darf.
<strong>Schritt 5: Werden und bleiben Sie authentisch.</strong>
Bei aller Beachtung von Äußerlichkeiten, wie Etikette, Kleidungsstil oder Sprache: Halten Sie sich immer vor Augen, dass niemand in Ihrer Umgebung an einer Kunstfigur interessiert ist. Selbstmarketing funktioniert auf Dauer nur dann, wenn Sie Dinge tun, die Ihnen wirklich am Herzen liegen. Hören Sie auf Ihre eigene Stimme, wenn Sie über Ihren Beruf sprechen. Nur dort, wovon Sie wirklich mit Enthusiasmus und Begeisterung reden, werden Sie auf Dauer zu Höchstleistungen auflaufen und nachhaltige Erfolge erzielen.
<strong>Übung:</strong>
Erstellen Sie eine kurze (Powerpoint-)Präsentation mit 5 Seiten (plus eventuell einem Titelblatt), in der Sie sich selbst vorstellen. Erarbeiten Sie je eine Folie anhand der folgenden Überschriften:
• Profession
• Perspektive
• Persönlichkeit
• Passion
• Privat
Gliedern Sie die einzelnen Folien mit maximal 5 Aufzählungspunkten.
<strong>Profession</strong>
• Was haben Sie bis heute beruflich gemacht und erreicht?
• Was waren Ihre größten Erfolge bis jetzt?
• Geben Sie einen Überblick über Ihr fachliches Wissen und Können sowie über weitere berufliche Fähigkeiten und Kompetenzen.
<strong>Perspektive</strong>
• Was möchten Sie noch beruflich erreichen?
• Wenn Sie sich heute in den Zeitpunkt Ihres Pensionsantritts versetzen, worauf werden Sie dann stolz sein?
<strong>Persönlichkeit</strong>
• Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale (USPs)?
• Was macht Sie unverwechselbar?
• Welche Charakterzüge, welche persönliche Stärken haben Sie?
• Haben Sie einen persönlichen Claim?
<strong>Passion</strong>
• Welche Leidenschaften haben Sie?
• Was möchten Sie in Ihr Berufsleben einbringen, für das Sie „brennen“?
• Was finden Sie „einfach geil“?
<strong>Privat</strong>
• Wer sind Sie außerhalb des Büros?
• Welche Hobbys haben Sie?
• Haben Sie Familie?
• Zeigen Sie, dass Sie außerhalb des Berufslebens ein Mensch sind.
<strong>Zusatzaufgabe 1:</strong> Veranschaulichen Sie die Präsentation mit passenden Bildern.
<strong>Zusatzaufgabe 2:</strong> Erzählen Sie zu jedem Aufzählungspunkt eine Geschichte aus Ihrem Leben.
Mit dieser Präsentation sind Sie perfekt vorbereitet, um sich optimal selbst zu vermarkten.
Bitte lassen Sie mich an Ihrem Erfolg teilhaben, wenn diese Tipps für Sie hilfreich waren, und <strong><a href="mailto:cp@conradpramboeck.com">kontaktieren Sie mich</a></strong>, wenn Sie an einer Stelle feststecken und selbst nicht weiterkommen. Ich unterstütze Sie sehr gerne.
<strong>Kontakt:</strong>
Dr. Conrad Pramböck
Tel: +43 – 676 – 534 12 57
<a href="mailto:cp@conradpramboeck.com">cp@conradpramboeck.com</a>]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/perfektes-selbstmarketing-in-5-schritten/">Perfektes Selbstmarketing in 5 Schritten</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://conradpramboeck.com/perfektes-selbstmarketing-in-5-schritten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So netzwerken Sie sich an die Spitze</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/so-netzwerken-sie-sich-an-die-spitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 10:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.conradpramboeck.com/?p=1338</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/so-netzwerken-sie-sich-an-die-spitze/">So netzwerken Sie sich an die Spitze</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902991577/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3902991577&#038;linkCode=as2&#038;tag=wwwneumanncom-21&#038;linkId=TCGY3N5FQCVPC33G" target="_blank" rel="noopener noreferrer">
<img decoding="async" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2015/02/Polk-Like-0220BUX_Cover-Preview_V1-1210.jpg" alt="" title="Petra Polk" width="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1183" /></a><b>Interview mit Petra Polk.</b>
Petra Polk ist Expertin für den Aufbau von erfolgreichen Businessnetzwerken. Kontakte sind ihre Leidenschaft. In ihren Vorträgen und Beratungen gibt die Top-Speakerin ihren Erfahrungsschatz weiter, wie Sie Netzwerk-Strukturen gestalten und für sich nutzen können. Die Unternehmerin ist Mitbegründerin des Unternehmerinnen-Netzwerks „W.I.N Women in Network“ und selbst ambitionierte und erfolgreiche Netzwerk-Architektin.
<b>Conrad Pramböck</b>: Frau Polk, was ist das besondere Anliegen Ihres Buchs „Like“?
<b>Petra Polk</b>: Ich habe für mich entdeckt, was Sie alles mit Netzwerken erreichen können. Netzwerken kann unser Leben unglaublich erleichtern, sowohl privat als auch beruflich.
Meine eigenen Netzwerkaktivitäten haben im Jahr 2004 begonnen, als ich nach München gezogen bin, in eine für mich fremde Stadt, in der ich genau zwei Personen kannte. Ich war zum Netzwerken gezwungen und habe gemerkt, wie vielseitig einsetzbar es ist.
Diese Erfahrung möchte ich gern mit meinen Lesern teilen und sie auch vor Fettnäpfchen bewahren, die ich selbst in den Anfängen meiner Netzwerkaktivitäten gemacht habe. Immer wieder habe ich festgestellt, dass die wirkliche Netzwerkphilosophie noch nicht bekannt ist.
<b>Pramböck</b>: Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis zum Thema Netzwerken?
<b>Polk</b>: Mich hat bei der Recherche zu meinem Buch am meisten überrascht, dass viele Menschen nicht netzwerken, weil Sie Angst vor dem ersten Schritt haben. Diese Angst ist aus meiner Sicht völlig unbegründet, wenn Sie mit der richtigen Einstellung an das Netzwerken herangehen.
<b>Pramböck</b>: Welchen Punkt möchten Sie Ihren Lesern mitgeben?
<b>Polk</b>: Netzwerken ist für Egoisten nicht geeignet. Ich möchte meine Leser mit meinem Buch dazu inspirieren, eine große Gemeinschaft an Menschen zu bilden, wo jeder jeden unterstützt und nicht als erstes fragt, was er vom neuen Kontakt hat. Von dieser Lebenseinstellung profitieren alle.
Ich habe festgestellt, dass Sie Netzwerken nicht konstruieren können, sondern es Tag für Tag leben müssen. Netzwerken ist eine Lebensphilosophie, und wer es richtig macht und andere in seinem Netzwerk laufend unterstützt, kann sein Leben um ein Vielfaches einfacher gestalten.
<b>Pramböck</b>:An wen wendet sich Ihr Buch?
<b>Polk</b>: Mein Buch richtet sich an Menschen, die mehr im Leben erreichen möchten und sich das Leben durch Netzwerken leichter machen möchten. Ich spreche Leser an, die sich beruflich verändern möchten, die einen neuen Karriereschritt gehen möchten, an Führungskräfte und Studenten, und vor allen an Unternehmerinnen und Unternehmer, für die Netzwerken aus meiner Sicht heute zur Marketing- und Vertriebsstrategie gehören muss, um erfolgreich zu sein.
<b>Link zum Buch:</b>
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902991577/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3902991577&#038;linkCode=as2&#038;tag=wwwneumanncom-21&#038;linkId=TCGY3N5FQCVPC33G" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Like &#8211; So netzwerken Sie sich an die Spitze</a>
<b>Kontakt</b>:
Petra Polk
Tel. +49 – 89 – 45835 – 331
<a href="mailto:info@petrapolk.com">info@petrapolk.com</a>
<a href="www.petrapolk.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.petrapolk.com</a>]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/so-netzwerken-sie-sich-an-die-spitze/">So netzwerken Sie sich an die Spitze</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/</link>
					<comments>https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 07:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.conradpramboeck.com/?p=1166</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/">Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[<a href="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/07/IMG_2658a.jpg"><img decoding="async" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/07/IMG_2658a-150x150.jpg" alt="" title="Michael Rajiv Shah und Conrad Pramböck" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1183" /></a><b>Interview mit Michael Rajiv Shah.</b>
Michael Rajiv Shah ist Social Network Experte, Buchautor zu LinkedIn, XING und Twitter, Initiator von systematischem Social Media Network Nutzen in Unternehmen und B2B Social Networking Trainer.
Mehr Informationen auf: <a href="http://www.xing.com/profile/MichaelRajiv_Shah" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.xing.com/profile/MichaelRajiv_Shah</a>
<b>Conrad Pramböck</b>: Herr Shah, warum ist es wichtig, sich mit dem Thema soziale Netzwerke auseinanderzusetzen, um beruflich erfolgreich zu sein?
<b>Michael Rajiv Shah</b>: Ganz einfach: Die meisten guten Jobs und die besten Kunden sind die, die einen gefunden haben.
<b>Pramböck</b>: Also stelle ich mich bildlich gesprochen einfach an die nächste Straßenecke und warte, bis jemand vorbeikommt, der mich toll findet.
<b>Shah</b>: Erfolg in sozialen Netzwerken hat nichts damit zu tun, sich irgendwo reinzustellen und zu warten. Es geht darum, sich so zu zeigen, wie Sie wirklich sind, damit die richtigen Menschen Sie finden und ansprechen. Authentisch zu sein, ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg. Bevor ich mich online präsentiere, sollte ich also zunächst ein Verständnis davon haben, welchen Teil meiner Persönlichkeit ich in mein Berufsleben einbringen möchte und welche Ziele ich verfolge.
<b>Pramböck</b>: Wenn ich mir darüber im klaren bin, wer ich beruflich bin und wo ich als nächstes hin will, wie gehe ich es konkret an?
<b>Shah</b>: Stellen Sie sich die Bedürfnispyramide von Maslow auf Social Media angewendet vor. Es gibt fünf Stufen, die Sie der Reihe nach erklimmen müssen, um schließlich zum Erfolg zu gelangen.
<b>Pramböck</b>: Was steht auf der ersten Stufe?
<b>Shah</b>: Die erste Stufe trägt den Namen „Existenz“. Es geht um den Raum, wo ich mich darstelle, also um die einzelnen Social-Media-Plattformen, wie XING, LinkedIn oder Facebook. Und es geht auch um die Frage, wie ich mein Online-Profil aufbaue.
<b>Pramböck</b>: Bleiben wir zunächst bei den einzelnen Plattformen. Wo sollte ich überall präsent sein?
<b>Shah</b>: Bei vielen Geschäftsleuten stellt sich die Frage: XING oder LinkedIn oder beide? Im deutschsprachigen Raum ist XING die größte Plattform, international hat LinkedIn die Nase vorn. Wer beruflich sowohl im deutschsprachigen Raum als auch darüber hinaus aktiv sein will, sollte beide Plattformen nutzen.
<b>Pramböck</b>: Was ist mit Facebook?
<b>Shah</b>: Facebook ist überspitzt ausgedrückt das Badehosen-Netzwerk. Dort geht es viel um Privates. Ich zeige mich gewissermaßen in der Badehose. Und ehrlich gesagt, wer nicht möchte, dass jeder Geschäftspartner einen in der Badehose sieht, geschweige denn so mit einem Geschäfte macht, sollte seine Privatsphäre schützen, und von Anfang an konsequent seine Freundeslisten bearbeiten. Überprüfen Sie sie in regelmäßigen Abständen, denn die zentrale Frage auf Facebook lautet: Wer darf was von mir sehen? Dieses Thema sollten Sie aktiv steuern, dann spricht nichts dagegen, dass Sie auch auf Facebook präsent sind. Ich persönlich trenne nicht zwischen beruflichen und persönlichen Inhalten, weil ich nur schreibe und poste, was ich auch auf dem Wiener Rathausplatz tun würde.
<b>Pramböck</b>: Wie ist es mit Google+ oder Twitter?
<b>Shah</b>: Google+ ist wichtig für die Search Engine Optimization (SEO) der persönlichen Marke, da Google+ das zentrale Nervensystem von Google ist. Ansonsten ist sehe ich es noch immer nur für IT-ler, Künstler, Fotografen und Social Media Leute als relevant an. XING und LinkedIn sind bedeutender. Twitter ist das kleinste Netzwerk, das Sie als letztes nutzen sollten, soweit nicht Presse, Politik und Social Media Ihr Fokus sind.
<b>Pramböck</b>: Bleiben wir kurz beim Thema SEO. Um von den richtigen Menschen gefunden zu werden, ist es wichtig, auch auf die gute Auffindbarkeit der eigenen Profile zu achten. Wie gehe ich das am besten an?
<b>Shah</b>: Zunächst sollte Ihr Profil auf XING und LinkedIn für Suchmaschinen freigeschaltet sein. Das können Sie direkt auf Ihrem Profil einstellen. Für SEO sollten Sie möglichst viele Plattformen aktiv bedienen und für Suchmaschinen freischalten. Internetseiten wie etwa www.123people.at greifen auf die Daten aus den verschiedenen Plattformen zu und erhöhen so Ihre Sichtbarkeit.
<b>Pramböck</b>: Wenn ich möglichst viele Profile auf unterschiedlichen Plattformen angelegt habe, wie sollte ich diese Profile dann gestalten?
<b>Shah</b>: Die entscheidende Frage für SEO lautet: Nach welchen Keywords suchen Ihre Kunden und Kontakte? Das ist etwas anderes als die Frage: Was biete ich an? Um die Häufigkeit von Suchbegriffen herauszufinden, nutzen Sie das Google Keyword Tool. Dieses Tool gibt an, welches Keyword wie oft gegoogelt wird und welche ähnlichen Begriffe es gibt.
<b>Pramböck</b>: Sie haben auch das Thema Privatsphäre im Netz angesprochen. Was gibt es noch zu berücksichtigen?
<b>Shah</b>: Nicht nur bei Facebook, auch auf den anderen Plattformen ist es wichtig, aktiv zu gestalten, was von wem gesehen werden kann. Die Einstellungen sind allerdings häufig recht langwierig. Um alle Punkte bei LinkedIn durchzugehen, benötigen Sie etwa eine Stunde. Ich empfehle außerdem, alle Meldungen auf XING zu Veränderungen Ihres Profils abzustellen und diese Einstellung nur bewusst und kurzfristig einzuschalten, wenn Sie möchten, dass Ihr Netzwerk von einer Profiländerung erfährt. Mein Tipp lautet generell, bewusste Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen SEO und dem Schutz der Privatsphäre zu treffen.
<b>Pramböck</b>: Gehen wir weiter zur Gestaltung des Profils. Welche Punkte sollte ich besonders berücksichtigen?
<b>Shah</b>: Auf XING sind besonders die Felder „Ich suche“, „Ich biete“ und „Interessen“ zu beachten. Im Feld „Ich suche“ geben Sie ein, warum Sie auf XING sind. Es sind Dinge, die Sie heute noch nicht haben. Es geht um die Zukunft, um Ihre Ziele. Sie kennen die Übung, sich vorzustellen, was auf Ihrer eigenen Grabrede gesagt werden soll. Genau darum geht es hier. Vermeiden Sie zu schreiben: „Ich suche Kunden und Kontakte.“ Das interessiert wirklich niemanden.
<b>Pramböck</b>: Was kommt ins Feld „Ich biete“?
<b>Shah</b>: Bei „Ich biete“ nennen Sie Ihre USP. Was drückt am besten Ihre Einzigartigkeit aus? Was können nur Sie machen?
<b>Pramböck</b>: Und bei „Interessen“?
<b>Shah</b>: Unter „Interessen“ schreiben Sie Ihre Passion. Wofür brennen Sie?
<b>Pramböck</b>: Was gibt es außer diesen Feldern beim XING-Profil zu beachten, damit die richtigen Menschen auf mich aufmerksam werden?
<b>Shah</b>: Nutzen Sie die „Werbeflächen“ Ihres Profils. Bei XING gibt es 3 wichtige Werbeflächen: das Profilbild, den Firmennamen und die „Über mich“-Seite. Wählen Sie ein aussagekräftiges Foto von sich, am besten kein Bewerbungsbild. Das Bild sollte einen hellen Hintergrund haben, dann kommt Ihr Gesicht besser hervor. Bei Ihrem Firmennamen können Sie in Klammern Ihr Spezialgebiet oder Ihren USP angeben. Unternehmen können auch ihren Claim bzw. ihre Mission bekannt geben. Auf der „Über mich“-Seite beschreiben Sie sich möglichst aussagekräftig. Nennen Sie hier Ihre Ziele, und achten Sie darauf, möglichst viele passende Keywords für die Suchfunktion in Ihren Text einzubauen.
<b>Pramböck</b>: Welche Empfehlungen haben Sie für die Gestaltung Ihres Profils auf LinkedIn?
<b>Shah</b>: In der Summary beschreiben Sie Ihre Tätigkeit möglichst aussagekräftig. Achten Sie auch hier auf die Verwendung der richtigen Keywords für die Suchfunktion und nennen Sie Ihre Ziele. SEO bei LinkedIn ist einfach erklärt, denn die Seite verwendet einen banalen Suchalgorhythmus: Je häufiger ein Suchbegriff verwendet wird, desto höher reiht LinkedIn das Profil.
<b>Pramböck</b>: Welche Insidertipps haben Sie noch für LinkedIn?
<b>Shah</b>: Unter „Edit Display Name“ können Sie beim Firmennamen etwa Ihren Slogan, einen Claim oder Ihre Spezialisierung einfügen. Das spielt eine große Rolle für SEO, denn der Firmenname führt zu einem sehr hohen Ranking beim Suchbegriff. Sammeln Sie außerdem „Endorsements“, das sind Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk für bestimmte Begriffe. Steuern Sie, für welche Begriffe Sie empfohlen werden. Es ist möglich und sinnvoll, Endorsements zu Themen wegzuklicken, zu denen Sie nicht gefunden werden möchten. Wer wirkliches Interesse an Ihrem Profil hat, sieht sich auch Ihre „Recommendations“ an. Um Recommendations zu erhalten, laden Sie möglichst hochstehende Personen dazu ein, einen kurzen, aussagekräftigen Text über Sie zu verfassen.
<b>Pramböck</b>: Lassen Sie uns zur zweiten Stufe gehen. Worum geht es, nachdem wir die Plattformen mit unserem Profil besetzt haben?
<b>Shah</b>: Die zweite Stufe zum Erfolg auf Social Media betrifft das Netzwerk, also meine Kontakte. Die entscheidenden Fragen lauten: Wie erweitere ich gezielt mein Netzwerk, und wie ziehe ich die richtigen Kontakte an?
<b>Pramböck</b>: Wie gehe ich diese Fragen konkret an?
<b>Shah</b>: Grundsätzlich gilt: Empfehlungen von Kunden und Geschäftspartnern, von Familie und Freunden verhelfen uns zu neuen Beziehungen. Der Vorteil von sozialen Netzwerken besteht darin, dass die Suchfunktion die Beziehungen zu neuen, interessanten Personen transparent macht. Mein Tipp: Wenn Sie nach neuen Kontakten suchen, beschränken Sie die Suche auf Kontakte 2. oder 3. Grades. Sobald Sie identifiziert haben, mit wem Sie in Kontakt treten möchten, zeigen Ihnen Plattformen wie XING oder LinkedIn, über welche Personen Sie mit diesem Kontakt verbunden sind. Sprechen Sie den gemeinsamen Kontakt darauf an, dass Sie in Beziehung mit diesem Dritten treten möchten, und holen Sie Hintergrundinformationen ein, die Ihnen bei der Kontaktaufnahme helfen.
<b>Pramböck</b>: Können wir das anhand eines konkreten Beispiels durchgehen?
<b>Shah</b>: Zum Beispiel: Sie möchten mit dem Vertriebsleiter eines Bauunternehmens in Kontakt treten, um ihn als Kunden zu gewinnen. Bei der Suche auf XING oder LinkedIn sehen Sie, dass Sie mit ihm über einen Geschäftsführer aus der Baustoffindustrie mit ihm verbunden sind, der ein guter Kunde von Ihnen ist. Sie rufen Ihren bestehenden Kunden an, formulieren das Ziel, mit seinem Kontakt Verbindung aufzunehmen und fragen ihn, ob Sie sich auf ihn berufen können. Bei tragfähigen Beziehungen sollte das kein Problem sein. Die Kontaktaufnahme ist so viel einfacher, wenn Sie sich auf einen gemeinsamen Bekannten berufen können.
<b>Pramböck</b>: Und wenn ich damit keinen Erfolg habe?
<b>Shah</b>: Sollten die Beziehungen nicht tragfähig sein, stellen Sie Ihrem Kontakt die Frage, wen er kennt, der etwas zu Ihrem Ziel beitragen kann. Der entscheidende Tipp für die optimale Erweiterung Ihres Netzwerks lautet: Nutzen Sie die Kontakte 2. Grades, und lassen Sie sich gezielt an ausgewählte Personen empfehlen, die Sie als wichtig identifiziert haben.
<b>Pramböck</b>: Wie geht es weiter?
<b>Shah</b>: Die dritte Stufe auf dem Weg zum Erfolg betrifft die Qualität der Beziehungen in Ihrem Netzwerk. Je stärker Sie von Anfang an auf die Entwicklung positiver, tragfähiger Beziehungen achten, desto leichter wird es für Sie letztlich, Ihre Ziele zu erreichen.
<b>Pramböck</b>: Was kann ich konkret dafür tun?
<b>Shah</b>: Schicken Sie keine Standardnachrichten bei der Kontaktaufnahme, sondern schreiben Sie möglichst individuell. Wertvolle Kontakte können nur durch eine persönliche Nachricht entstehen und nicht durch ein Massenmailing. Besonders auf XING sollten Sie darauf achten, neue Kontakte nicht über die App am Smartphone hinzufügen, weil Sie dabei anders als am Computer keine persönliche Nachricht senden können. Am besten schreiben Sie vor der Kontaktaufnahme eine Nachricht, warum Sie den Kontakt wünschen.
<b>Pramböck</b>: Welche Empfehlungen haben Sie für die Beziehungspflege nach der ersten Kontaktaufnahme?
<b>Shah</b>: Investieren Sie die ca. 5 Euro pro Monat für eine XING-Premiummitgliedschaft. Dadurch können Sie unter anderem Nachrichten an andere Mitglieder schicken, mit denen Sie nicht verbunden sind. Außerdem sollten Sie bei XING konsequent bei der Kontaktaufnahme Kategorien vergeben, anhand derer Sie Ihre Kontakte leichter zuordnen können. Ähnliches gilt auf LinkedIn mit den entsprechenden Taggings und auf Facebook mit Freundeslisten.
<b>Pramböck</b>: Wie lautet die vierte Stufe?
<b>Shah</b>: Hier geht es um Ihr persönliches Branding. Um Ihr persönliches Brand zu entwickeln, wählen Sie auf LinkedIn max. 5 bis 10 Gruppen aus, die zu Ihren persönlichen Fachthemen passen. Positionieren Sie sich dort aktiv als Experte, und tragen Sie in den Diskussionen der Gruppen mit Ihrem Wissen bei. So werden Sie nach einiger Zeit innerhalb der interessierten Community als Fachmann wahrgenommen. Geben Sie aktiv Recommendations auf LinkedIn und verfolgen Sie den Gedanken des „Follow Friday“, der seinen Ursprung auf Twitter hat. Tragen Sie sich gegenseitige Empfehlungen im Kalender ein, um eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten. Wer andere empfiehlt, wird auch selbst gerne weiterempfohlen.
<b>Pramböck</b>: Wie viel Zeit sollte ich für die Netzwerkpflege einplanen?
<b>Shah</b>: Ich empfehle etwa 1 bis 2 Stunden pro Woche, um sichtbare Erfolge zu ernten.
<b>Pramböck</b>: Und der letzte Schritt?
<b>Shah</b>: An oberster Stelle der Pyramide steht der Erfolg selbst. In einem Satz zusammengefasst: Der Schlüssel für den Erfolg auf sozialen Netzwerken lautet, durch authentisches Auftreten in seinem Netzwerk einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
<b>Weiterführende Links:</b>
&#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2PYZU2q7-uA&#038;list=PL4495FCA2422D3853&#038;index=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media Experte Michael Rajiv Shah über LinkedIn</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/xing-vs-linkedin/empfehlungsmarketing-auf-linkedin-mit-recommendations-und-endorsements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">25 Tipps für LinkedIn Empfehlungsmarketing</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/xing-linkedin-facebook-profiles/linkedin-profile-fuer-anfaenger-erstellen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13 Tipps für LinkedIn Anfänger, um LinkedIn Profile optimal zu erstellen</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/blogbeitrage-mit-xing-profil-tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die 16 besten XING Profil Tipps und Ideen</a>
<b>Kontakt:</b>
Dr. Conrad Pramböck
Tel: +43 – 676 – 534 12 57
<a href="mailto:cp@conradpramboeck.com">cp@conradpramboeck.com</a>]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/">Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persönliches Outsourcing</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/personliches-outsourcing/</link>
					<comments>https://conradpramboeck.com/personliches-outsourcing/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 14:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Effektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.conradpramboeck.com/?p=1075</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/personliches-outsourcing/">Persönliches Outsourcing</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Es gibt einen einzigen großen Unterschied zwischen beruflich erfolgreichen Menschen und dem Rest: Sie verdanken ihren Erfolg der Unterstützung durch ihre Mitarbeiter. So lautet das zentrale Ergebnis einer Studie, die ich zum Thema beruflicher Erfolg durchgeführt habe. Diese Erkenntnis gilt übrigens unabhängig davon, was Sie unter beruflichem Erfolg verstehen. Ob Sie nach Geld, Macht, Status oder Freiheiten streben - der Weg dorthin führt immer über die Unterstützung durch ihre Mitarbeiter.
Also können nur Manager erfolgreich sein? Überhaupt nicht. Auch als Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung können und sollten Sie eigene – externe – Mitarbeiter finden und sich dadurch ein eigenes berufliches Netzwerk zu Ihrer Unterstützung aufbauen. Dafür müssen Sie – gleichgültig welchen Job Sie haben oder wie alt Sie sind – unternehmerisch denken und handeln wie eine Führungskraft oder ein Selbständiger.
<strong>Privat ein König, beruflich im Hamsterrad</strong>
Was im privaten Bereich für viele üblich ist, wirkt im beruflichen Zusammenhang für die meisten zunächst ungewohnt: Andere Menschen dafür zu bezahlen, Aufgaben zu erledigen. Während Putzfrau, Taxifahrten oder Restaurantbesuche hierzulande nicht nur für Mitglieder einer exklusiven Oberschicht leistbar und üblich sind, machen sich die wenigsten Angestellten Gedanken darüber, die Dienste anderer auch beruflich in Anspruch zu nehmen. Stattdessen nehmen sie die ständig wachsende Arbeit im Hamsterrad zähneknirschend in Kauf und nähern sich mit raschen Schritten dem Burnout. Dabei ist das Angebot externer Dienstleister enorm groß.
<strong>Mein Team in Indien</strong>
Vor einigen Jahren kontaktierte mich der Manager eines Dienstleisters in Indien. Ich wollte sein E-Mail bereits als Spam löschen, als ich entdeckte, dass er sich mit mir und meinem Arbeitgeber inhaltlich auseinandergesetzt hatte. Ich berate ja Unternehmen zum Thema Gehalt und bin daher an Vergütungsdaten jeder Art interessiert. Er bot mir an, die Vorstandsgehälter großer Konzerne aus den Geschäftsberichten nach meinen Anforderungen zu erheben und aufzubereiten. Unter uns gesagt: Diese Arbeit ist extrem mühsam und zeitraubend.
Ich war interessiert und schickte ihm eine Excel-Datei mit dem gewünschten Format. Sein Angebot warf mich fast vom Sessel: Es betrug ein Hunderstel meiner eigenen Kosten. Angesichts dieses extrem niedrigen Betrags hatte ich Zweifel wegen der Qualität, woraufhin er mir tags darauf die ersten ausgefüllten Daten kostenlos schickte. Jetzt hatte ich nur noch eine Frage: Wo kann ich unterschreiben?
Die Gehaltsdaten der Manager stelle ich seither kostenlos auf unsere Firmenhomepage, um über Google oder Wikipedia zu meinem Spezialthema gefunden zu werden. Woche für Woche erhalten wir dadurch Hunderte Klicks von interessierten Besuchern. Vergleichbaren Traffic über Google Ads zu erzielen, wäre um ein Vielfaches teurer.
Um die internen Prozesse meines damaligen Arbeitgebers abzukürzen, zahlte ich im ersten Jahr das Honorar der Inder selbst. Mein Chef erkannte bald den Nutzen der Dienstleistung für meinen Arbeitgeber, der seither die Rechnungen des externen Dienstleisters übernahm. Seit einigen Jahren arbeite ich nun mit dem indischen Dienstleister zusammen und habe mit ihnen nur positive Erfahrungen hinsichtlich Kundenservice, Geschwindigkeit und Qualität gemacht.
Nicht alle Begegnungen mit externen Mitarbeitern waren so erfreulich. Für ein anderes Projekt suchte ich einen Texter, der nach meinen Vorgaben eine kreative Geschichte verfassen sollte. Meine Wahl fiel auf einen jungen Herrn, dessen Leistungen sich jedoch bald als unterirdisch herausstellten. Die erste Anzahlung an ihn war verlorenes Geld für mich.
<strong>Suchen ist leicht, finden schwer</strong>
Das Angebot externer Dienstleister ist riesig, doch das Problem aller Führungskräfte bleibt: Es ist genauso schwierig, gute externe Partner zu finden wie gute Mitarbeiter. Meine beliebtesten Quellen neben der klassischen Google-Suche sind:
•	Internet-Plattformen für Auftraggeber und Dienstleister, insbesondere guru.com, freelancer.com oder twago.com
•	Soziale Webseiten, wie insbesondere XING. Als besonders treffsicher erweist sich stets die Suche nach Stichworten im „Ich biete“-Feld und die Einschränkung „nur Kontakte und Kontakte 2. Grades“.
•	Private Empfehlungen: vor allem Freunde von Freunden, nicht aber Freunde selbst. Ich rate dringend davon ab, Privates und Geschäftliches zu vermischen.
Nicht alle Aufgaben eignen sich für persönliches Outsourcing. Hier eine Auswahl von Themenbereichen, die ich für mich persönlich im beruflichen Zusammenhang an Externe vergeben habe:
•	Persönliche Dienstleistung und Beratung, z.B. Rhetoriktraining, Medientraining, Telefontraining, Stylingberatung
•	Kreative Dienstleistungen, z.B. Logodesign, Fotografie, redaktionelle Beratung
•	IT / Programmierung, z.B. Entwicklung einer Homepage, Programmierung einer Datenbank
•	Verfassen von Texten und Präsentationen, z.B. für Blogs, Homepage, Pressemitteilung, Berichte
•	Recherche, z.B. Datenerhebung
•	Administratives, z.B. Formatierungen, Übersetzungen, Lektorat
Bestseller-Autor Tim Ferriss geht mit dem Konzept des persönlichen Outsourcing noch viel weiter. In seinem Buch „Die 4-Stunden-Woche“ beschreibt er, wie er sein gesamtes Unternehmen an externe Dienstleister vergab, um nur noch Montag Vormittag zu arbeiten. Seine virtuelle Assistentin besorgte sogar Blumen und verfasste eine Karte an seine Freundin zur Entschuldigung, dass er ihren Jahrestag vergessen hatte.
 
<strong>Warum persönliches Outsourcing</strong>
Bis zu welchem Grad Sie persönliches Outsourcing auch betreiben, es stecken immer die selben Gründe dahinter:
•	Bequemlichkeit: Die Datensammlung von Vorstandsgehältern aus Geschäftsberichten ist sehr aufwändig und ziemlich langweilig. Ich habe wenig Lust, diese Aufgabe jemals wieder selbst zu erledigen.
•	Qualität: Die Bilder eines professionellen Fotografen sind einfach um ein Vielfaches besser als meine Schnappschüsse. An meine eigenen Gehaltsstudien habe ich ja auch den Anspruch, deutlich bessere Qualität abzuliefern als ein kostenloser Gehaltscheck im Internet.
•	Zeit: Dieses Argument gilt in doppelter Hinsicht: Einerseits weiß ein Profi, welche Abkürzungen er nehmen kann und welche nicht. Andererseits gibt mir die Unterstützung durch andere die Zeit, Dinge zu erledigen, die für mich wichtiger sind.
Ich delegiere möglichst viele zeitaufwändige Aufgaben, die für mein berufliches Weiterkommen hilfreich sein können. Ich delegiere, was ich weder gut noch gerne erledige. Ich delegiere jedoch nicht, wenn ich durch die eigene Erledigung wichtige Erfahrungen sammle.
<strong>Hindernisse und Stolpersteine</strong>
Die Suche nach einem guten externen Partner ist meist zeitraubend und häufig frustrierend. Es dauert trotz moderner Technik einfach Wochen und Monate, sogar Jahre, ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Das Risiko, eigenes Geld an einen inkompetenten Dienstleister zu verlieren, ist gerade am Anfang groß. Starten Sie daher gerade zu Beginn einer Partnerschaft mit kleinen Schritten und bauen Sie sie behutsam aus.
Wenn Sie etwa einen 50-seitigen Text von einem Ghostwriter verfassen lassen wollen, stimmen Sie zuerst das Grobkonzept ab. Lassen Sie sich Vorschläge für Kapitelüberschriften machen. Lassen Sie den Ghostwriter den Prozess beschreiben, wie er den Inhalt recherchieren wird. Lesen Sie die erste Seite, bevor Sie den Auftrag für weitere fünf Seiten geben. Besprechen Sie das erste Kapitel zur Gänze durch, bevor weitere Teile des Manuskripts verfasst werden. Stellen Sie klar, welcher Betrag nach Abnahme welcher Leistung überwiesen wird.
Durch solche häufige Abstimmungsrunden minimieren Sie ihr eigenes Risiko und das Ihres Partners.
Vertraulichkeit ist besonders heikles Thema bei der Fremdvergabe. Schließlich ist Vertrauen ist der Klebstoff aller Beziehungen. Lassen Sie sich gegebenenfalls eine unterschriebene Vertraulichkeitserklärung geben. Geschäftsgeheimnisse Ihres Arbeitgebers dürfen durch Ihre Aufträge natürlich niemals nach außen dringen.
Klären Sie vor Beginn der Arbeiten, welche geistigen Rechte der Verfasser am Werk hat und welche nach Zahlung des vereinbarten Honorars auf Sie übergehen. Eine Diplomarbeit oder eine Dissertation sollten Sie im Übrigen immer selbst verfassen, um nicht als Plagiator dazustehen.
Achten Sie auf mögliche Sprachbarrieren. Während Sie das Logodesign Ihrer privaten Homepage auch an einen pakistanischen Studenten vergeben können, sollten Sie einen externen Partner für die redaktionelle Begleitung eines Berichts nur im deutschsprachigen Raum suchen.
<strong>Finanzielles</strong>
Die Preise für die selbe Dienstleistung variieren extrem stark. Gerade bei unbekannten Dienstleistern bleibt immer das Spannungsfeld zwischen Preis und zu erwartender Qualität. Für das Verfassen eines Manuskripts von 50 Seiten zu einem bestimmten Thema erhielt ich ein Angebot eines indonesischen Studenten für 450 Euro, aber auch das Offert eines schwedischen Instituts für 12.000 Euro. Beides kam für mich nicht infrage. Beim niedrigsten Gebot hatte ich starke Zweifel an der Qualität der Leistung, letzteres war mir schlicht zu teuer.
Kein Geld für das Investment in externe Partner zu haben, ist das vordergründigste Argument vieler Menschen gegen persönliches Outsourcing. Dabei ist gerade die Beschäftigung mit einer – wenn auch meist recht kleinen – Investition in die persönliche Karriere eine lohnende Erfahrung. Bei der Frage, eigenes Geld zu investieren, trennt sich die Spreu vom Weizen: Welche Themen sind Ihnen wirklich wichtig, welche sind nur nette Spinnereien. Indem Sie sich in Ihrer Arbeit auf jene Dinge konzentrieren, die Sie am besten können und am liebsten tun, andere wichtige Aufgaben an Spezialisten delegieren und weniger wichtige Ideen einfach nicht verwirklichen, erreichen Sie Ihre beruflichen Ziele am schnellsten.
Stellen Sie sich die einfache Frage: Worin sollte ich 50 oder 100 Euro pro Monat investieren, um meine beruflichen Ziele leichter zu erreichen? Ein neues Foto für den Lebenslauf, eine Stunde Telefontraining oder administrative Unterstützung? Die meisten Menschen haben darauf keine Antwort und fragen sich frustriert, warum sie beruflich nicht vorankommen.
Ich habe einen einzigen Karriererat an Sie: Suchen und entwickeln Sie Personen, die Sie in beruflichen Fragen unterstützen. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – und nicht von einem Menschen.
]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/personliches-outsourcing/">Persönliches Outsourcing</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://conradpramboeck.com/personliches-outsourcing/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bevor der Arbeitgeber pleite geht</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/bevor-der-arbeitgeber-pleite-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 10:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pleite]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://samantique.sites.djangoeurope.com/?p=855</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/bevor-der-arbeitgeber-pleite-geht/">Bevor der Arbeitgeber pleite geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Als mein langjähriger Arbeitgeber, die Personalberatung Neumann International, letzten Oktober pleite ging, traf es die meisten meiner Kollegen und mich wie ein Schock. Gerüchte über die kostspielige Expansion der Firma hatte es schon länger gegeben. Doch es war für die Mitarbeiter überraschend, dass die Investitionen in neue Büros durch die laufenden Gewinne in Ländern wie Österreich und Deutschland nicht aufgefangen werden konnten, wie stets verlautbart wurde.
Ende September informierte ein kurzes E-Mail des Vorstands die Belegschaft, dass die Gehälter nicht ausbezahlt werden konnten. Wenige Wochen später scheiterte auch die geplante Sanierung, und über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. Über 40 Jahre Unternehmensgeschichte lösten sich buchstäblich in Luft auf.
Die Insolvenz des eigenen Arbeitgebers ist ein lehrreiches Erlebnis, das ich jedoch niemandem wünsche. Es war eine sehr belastende Zeit, körperlich und seelisch. Ich schlief schlecht, so wie viele meiner Kollegen, und verlor einige Kilo. Die Unsicherheit während der Arbeitslosigkeit, das plötzliche Ausbleiben des regelmäßigen Gehalts und Sorgen um die eigene Zukunft nagten an uns.
Die Stimmung unter den Kollegen schwankte stark. Manche verneinten die Probleme oder redeten sie schön. Andere konnten es nicht fassen, waren wütend, machten Vorwürfe oder suchten Schuldige. Auf kurze Phasen der Hoffnung stellte sich Ernüchterung ein, die manche ratlos und hilflos erscheinen ließ, während andere bereits nach Alternativen suchten. Vor allem wurde eines deutlich: In der Krise zeigte sich die Qualität der Beziehungen.
<strong>Der erste rasche Schlag
</strong>Die moderne Technik hat das gesamte Wirtschaftsleben beschleunigt. Konkret lief es bei uns so ab: Am späten Vormittag wurde der Sanierungsantrag eingebracht. Zu Mittag standen die ersten Meldungen der Zahlungsschwierigkeiten in den Online-Medien. Ab 14 Uhr riefen Journalisten der Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazine in unserer Zentrale an. Um 17 Uhr meldete sich der erste Mitbewerber bei mir, um mir einen neuen Job anzubieten.
Alles lief extrem schnell. Mit der Bekanntgabe der Krisensituation wurde plötzlich vieles wichtig und dringend. Der Stress nahm gewaltig zu. Wer gut vorbereitet war, hatte einen besseren Start. Die Lehre für die tägliche Arbeit lautet also: Konzentriere dich auf Dinge, die wichtig, aber nicht dringend sind. Sie kommen dir in der Krise zugute.
<strong>Die Rettung des Vertrauens
</strong>Wir arbeiten in der Dienstleistungsbranche, in der es eine einzige Grundlage für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen gibt, nämlich das Vertrauen. Wir wussten aus unseren Klientenbefragungen, dass sich das Vertrauen auf zwei Bereiche erstreckt, nämlich einerseits zum persönlichen Berater und andererseits in das Unternehmen.
Uns war bewusst, dass mit dem Bekanntwerden der Zahlungsschwierigkeiten das Vertrauen in unsere Firma einen schweren Schlag erleiden würde. Und es war klar, dass es unmöglich sein würde, die Insolvenz vor Klienten und Geschäftspartnern geheim zu halten. Wenn es etwas zu retten gab, dann war es das Vertrauen unserer Kunden in uns als Personen. Nach kurzfristiger Abstimmung mit Masseverwalter und Rechtsanwälten schickten wir einen kurzen Text per E-Mail an unsere Geschäftspartner, um sie über die neue Situation zu informieren.
<strong>Die wichtigsten Lektionen aus der Kommunikation mit Geschäftspartnern in Krisensituationen:</strong>
• Kommuniziere rasch: Es ist besser, wenn Kunden schlechte Nachrichten von dir und nicht von Dritten erfahren.
• Kommuniziere offen: Beschönige nichts, wo es nichts zu beschönigen gibt. Die Offenheit stärkt das Vertrauen und bildet die Grundlage für den möglichen Fortbestand der Beziehung.
• Welche Änderungen gibt es: Stelle dar, welche Auswirkungen diese Situation auf die konkrete Geschäftspartnerschaft hat: Was ändert sich, was bleibt gleich.
• Präsentiere Pläne und nächste Schritte: Das Vertrauen steigt, wenn klar ist, dass es einen Plan gibt. Auch Szenarien, die „best case“ und „worst case“ darstellen, sind hilfreich. Kunden können fast alles akzeptieren und verstehen, wenn es offengelegt wird.
• Nenne Wünsche: Natürlich können wir das Verhalten unserer Kunden nur mittelbar beeinflussen. Aber wir können jedenfalls aussprechen, welche Reaktion wir uns von ihnen wünschen.
• Es ist extrem unangenehm, schlechte Nachrichten zu überbringen: Manche Kollegen scheuten die Konfrontation mit ihren Klienten und gingen ihr ganz aus dem Weg. Aber nicht zu kommunizieren, ist der größte Vertrauensbruch und damit die schlechteste Lösung.
Die allgemeine Meinung der Kunden lautete: Sobald es sicher ist, dass die Sanierung gelingt und das Unternehmen weitergeführt wird, steht einer Fortsetzung der Geschäftsbeziehung nichts im Wege. Solange es unsicher ist, werden keine Rechnungen bezahlt und keine neuen Aufträge erteilt. Mit jedem Tag der Unsicherheit wurde eine weitere Zusammenarbeit unwahrscheinlicher, da unser Mitbewerb schon in den Startlöchern lauerte. Wir hätten an ihrer Stelle das selbe getan.
Wir Kollegen waren einer Meinung, dass die berufliche Unsicherheit auch im Kreise der Familie, selbstverständlich auch mit den eigenen Kindern offen besprochen werden sollte. Schließlich spüren auch die Kleinen, wenn etwas mit ihren Eltern nicht stimmt, und sie sollten Bescheid wissen, woran es liegt.
Das generelle Empfinden innerhalb und außerhalb des Unternehmens war: Die hauptverantwortlichen Täter sind der Vorstand, Investoren und Aufsichtsrat sind Mittäter. Die Mitarbeiter hingegen wurden als Opfer gesehen. Zahlreiche Klienten wünschten am Telefon oder per E-Mail Kraft in dieser schwierigen Zeit. Sie bedauerten die Schwierigkeiten des Unternehmens und hofften auf weiteren Kontakt bei einem neuen Arbeitgeber.
<strong>Der nahende Absturz
</strong>Fast alle Geschäftspartner waren zunächst bereit, einen gewissen Vertrauensvorschuss zu geben. Das funktionierte ein paar Wochen lang, doch dann wurde das bevorstehende Ende immer deutlicher: Die Postmaschine wurde abgedreht, die Kaffeelieferungen blieben aus, Internet- und Telefonanbieter drohten mit dem baldigen Einstellen ihrer Leistungen. Und ein Unternehmen ohne Internet, Telefon und Post – und Kaffee – weiterzuführen, ist schlicht unmöglich.
Spätestens in der dritten Woche nach Einleitung des Sanierungsverfahrens war klar, dass das Unternehmen keine Zukunft mehr hatte. Es fühlte sich an wie in einem Flugzeug, bei dem hoch über den Wolken die Turbinen abgedreht werden. Einige Zeit lang segelte das Flugzeug. Doch als nichts Wesentliches passierte, folgte unweigerlich der Crash.
Die Mitarbeiter reagierten darauf, indem sie sich für den Worst Case vorbereiteten: Private Gegenstände wurden aus dem Büro nach Hause geschafft oder an Kollegen verschenkt, private Daten und Dokumente wurden gesichert. Die Kollegen sammelten private E-Mail-Adressen und Telefonnummern und verteilten sie untereinander. Sie aktualisierten ihr Kontaktnetzwerk auf Plattformen wie Xing oder LinkedIn. Auf Facebook wurde eine Gruppe gegründet, die nur Mitarbeitern des Unternehmens zugänglich war.
Ich richtete eine Liste ein, wen ich im Fall der Insolvenz von meinen neuen Kontaktdaten informieren würde. Die selbe Liste würde ich verwenden, wenn ich meinen neuen Job antreten würde. Für die ersten Tage nach der Insolvenz bereitete ich eine Out of office-Nachricht vor, bevor auch der E-Mail-Server abgedreht werden würde.
<strong>Die Unterstützung der Mitarbeiter</strong>
Eines der naheliegendsten Anliegen der Mitarbeiter war der baldige Eingang ihres Gehalts. Schließlich galt es, Mieten, Versicherungen und zahlreiche andere Dinge des täglichen Lebens zu bezahlen. Hier befinden sich Angestellte in Österreich in einer recht komfortablen Situation.
In einem Insolvenzverfahren gibt es nur zwei Gruppen, die all ihre Ansprüche erfüllt bekommen: Der Masseverwalter und die Mitarbeiter. Alle anderen werden auf die geringen Erträge aus der Konkursmasse verwiesen. Die Ansprüche der Belegschaft eines Unternehmens im Konkurs werden in Österreich aus den Mitteln des Insolvenz-Entgelt-Fonds bezahlt, der sich zum Großteil aus Beiträgen der Arbeitgeber finanziert.
<strong>Vom Insolvenz-Entgelt-Fonds sind unter anderem gesichert:</strong>
• die ausständigen Gehälter
• die Gehälter für die gesetzliche (nicht aber für die vertragliche) Kündigungsfrist
• die nicht konsumierten Urlaubstage
• das anteilige Urlaubs- und Weihnachtsgeld
• der anteilige Bonus
• die nicht bezahlten Spesen
Alles in allem wird dadurch somit ein Großteil der Forderungen der Mitarbeiter abgedeckt. Gleichzeitig sind die Mitarbeiter während dieser Zeit sozialversichert. Einziger Wermutstropfen: Das Verfahren dauert sehr lange, und bis zur Auszahlung vergehen meist mehrere Monate. Die Arbeiterkammer unterstützte uns vorbildlich mit Rat und Tat, mit Formularen und Informationen.
<strong>Die Pleite
</strong>Am Tag nach dem Konkurs erfuhren wir Mitarbeiter davon. Eine ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Dame von der Arbeiterkammer unterrichtete uns in einer kurzfristig angesetzten Mitarbeiterversammlung: „Ich möchte Sie informieren, dass das Unternehmen, für das Sie gearbeitet haben, gestern in Konkurs gegangen ist. Sie sind nun berechtigt, Ihren vorzeitigen Austritt zu erklären. Das ist eine Art fristlose Entlassung, nur von Ihrer Seite. Ich habe die Formulare für Sie bereits mitgebracht. Hier oben füllen Sie Ihren Namen aus, hier das Datum, dort setzen Sie Ihre Unterschrift ein. Sie geben das Formular bei mir ab, retournieren Ihre Büroschlüssel, nehmen Ihre privaten Sachen und können gehen. Ab morgen können Sie bei einem anderen Unternehmen arbeiten.“
Innerhalb einer Stunde war das Büro fast menschenleer. Nach über 40 Jahren Bestand löste sich die Firma vor unseren Augen in Luft auf. Zurück blieben exquisite Büromöbel und gebrauchte technische Geräte, die alle nun fast wertlos waren. Der wahre Wert der Gesellschaft waren die Mitarbeiter, die sich nun in alle Himmelsrichtungen zerstreuten.
Theoretisch konnten die Mitarbeiter am nächsten Tag bei einer anderen Firma anfangen. Doch kaum jemand war so gut darauf vorbereitet. Und kaum eine Firma war in der Lage, so kurzfristig ein konkretes Jobangebot zu machen.
<strong>Die Finanzierung des Lebens
</strong>Bis zum Antritt meines neuen Jobs sollten schließlich bloß neun Wochen vergehen. Doch bis ich mein erstes Gehalt bekommen sollte, musste ich auf insgesamt fünf Gehälter (inklusive Weihnachtsgeld) vorläufig verzichten. Fünf Nettogehälter weniger am Konto wirkten sich natürlich auf die persönliche Liquidität aus.
Ich beging den Fehler, meine Bank von der Insolvenz meines Arbeitgebers zu informieren und Möglichkeiten einer Zwischenfinanzierung zu besprechen. Meine Bankbetreuerin empfahl mir, bei ihnen einen Kredit zu 8,625 % Zinsen aufzunehmen. Ob das möglich sei, müsse sie jedoch noch mit dem Risikomanager abstimmen.
Das hielt ich für ein schlechtes Geschäft, denn die niedrigen Zinsen auf mein Kontoguthaben wurden in den letzten Jahren zur Gänze von den Kontospesen aufgefressen. Mein Konto war für mich gewissermaßen ein Sparstrumpf mit Online-Zugang. Es spielte keine Rolle, dass ich seit über 35 Jahren Kunde bei dieser Bank war und in den letzten 14 Jahren ohne Unterbrechung überdurchschnittlich gut verdient hatte. Es war auch unerheblich, dass ich in ein paar Monaten mein Gehalt in einem neuen Job und zusätzlich eine erhebliche Summe vom Insolvenz-Entgelt-Fonds erhalten würde. An den Konditionen war nicht rütteln.
„Etwas sollten wir jedoch konkret in Ihrer Lage tun“, meinte meine Betreuerin. „Wir sollten Ihren Überziehungsrahmen ändern.“ Er betrug etwa sechs Nettomonatsgehälter, und ich war froh, dass ich dadurch zumindest eine absolute Notreserve hatte. „Wir werden ihn auf 1.000 Euro senken, da Sie ja schließlich kein regelmäßiges Einkommen haben.“ Ich meinte zunächst, ich hätte mich verhört oder meine Betreuerin hätte mich vielleicht falsch verstanden. Ich brauchte ja Geld, und das Senken des Überziehungsrahmens auf fast Null war genau das Gegenteil davon.
Es war nichts zu machen. Ich werde mich sicherlich in Zukunft gut an diese Situation erinnern, wenn mir die Bank das nächste Mal versucht, etwas zu verkaufen. Ich ging am selben Tag zu meinem Finanzberater und löste einen geldmarktnahen Fonds auf, den wir vor vielen Jahren in weiser Voraussicht für Krisenzeiten angelegt hatten.
<strong>Was ich daraus gelernt habe:</strong>
• Bitte niemals die Bank um Geld, wenn du nicht selbst Geld hast. Es liegt in deiner Verantwortung, vor allem als junger Mensch, für deine finanzielle Unabhängigkeit in allen Lebensphasen zu sorgen.
• Deine Bank wird dich in Krisenzeiten nicht unterstützen. Im Gegenteil wirst du für sie zum Risiko, wenn du keinen Job hast.
• Leg mindestens sechs Monatsgehälter zur Seite, um einen Polster für Krisenzeiten zu haben. Dieses Geld muss innerhalb von maximal einer Woche ohne Verlust für dich verfügbar sein.
<strong>Die Suche nach einem neuen Job
</strong>Die Nachricht von der Insolvenz meines Arbeitgebers sprach sich wie ein Lauffeuer herum. Innerhalb weniger Tage riefen etliche Mitbewerber und Geschäftspartner an, die sich mit mir zu einem Gespräch treffen wollten. Es war niemand darunter, den ich nicht mindestens ein Jahr bereits kannte. In dieser schwierigen Lage wurde deutlich, wie tragfähig mein Netzwerk war.
Dabei stand ich vor zwei großen Risiken: Würde ich zu schnell einen neuen Dienstvertrag abschließen, könnte ich mich eventuell unter meinem Wert verkaufen. Bliebe ich hingegen dem Arbeitsmarkt zu lange fern, würde ich für Kunden und potentielle Arbeitgeber immer weniger wertvoll.
Als idealen Zeitrahmen bis zum Antritt eines neuen Jobs würde ich aus heutiger Sicht ein bis drei Monate ansetzen. Das ist jedoch gerade im Bereich von Führungskräften für viele Arbeitgeber sehr kurz, sofern vorher kein Kontakt zu den Entscheidungsträgern bestand. Nur wenige Unternehmen sind bereit, eine so wichtige Entscheidung wie die Aufnahme eines neuen Managers innerhalb eines so kurzen Zeitraums zu treffen.
Einen neuen Dienstgeber zu suchen, ist in etwa so, wie einen neuen Lebenspartner zu finden. Der erste Termin ist ein freundliches Kennenlernen und allgemeines Werben. Danach vertieft sich die Beziehung in weiteren Gesprächen. Und schließlich stellt sich die Frage: „Zu dir oder zu mir?“ Der Vorteil in beruflichen Beziehungen besteht darin, die ersten Phasen schon zu absolvieren, lange bevor über ein konkretes Jobangebot gesprochen wird.
Meine dringende Empfehlung lautet, zu jeder Zeit im Berufsleben persönliche Beziehungen zu interessanten Unternehmen, auch zu freundlichen Mitbewerbern aufzubauen, um in Krisenzeiten rasch handeln zu können. Fast alle Ex-Kollegen fanden innerhalb weniger Wochen einen neuen Job, und fast alles lief über persönliche Beziehungen.
Sprich daher über niemanden schlecht, denn du könntest mit ihm oder für ihn arbeiten. Schließe nichts aus, denn es verringert deine Optionen. Verbrenn keine Erde, denn Kollegen, Klienten und Geschäftspartner können wichtige Referenzen im Bewerbungsprozess sein.
Das Ego musste im Bewerbungsprozess einiges einstecken. Ich habe gelernt, dass es generell eine schlechte Idee ist, sich über eine tolle Visitkarte, ein attraktives Gehalt, Macht, Status, teure Mode oder gutes Aussehen zu definieren, denn alles kann im nächsten Moment verschwunden sein. Auch der gute Ruf ist fragil.
Du bist, wer übrig bleibt, wenn du alles verloren hast. Es ist besser, das Ich über Charakter und Persönlichkeit zu definieren, denn beide kommen in Krisen deutlich zur Geltung. Am Ende zählen am Arbeitsmarkt das Netzwerk, das Wissen und die Fähigkeiten, die außerhalb vom konkreten Job bestehen bleiben.
<strong>Der neue Anfang
</strong>Neun Wochen nach der Insolvenz begann ich meinen neuen Job. Ich leite heute bei der internationalen Personalberatung Pedersen &amp; Partners den Geschäftsbereich Compensation Consulting und berate in dieser Funktion Unternehmen zum Thema Gehalt. Statt für 30 Länder bin ich bei meinem neuen Arbeitgeber nun für 45 Länder zu diesem Thema verantwortlich. Den Kontakt zu meinen Ex-Kollegen habe ich in den meisten Fällen gehalten. Fast alle haben bald wieder einen neuen Job gefunden und blicken erleichtert auf diese turbulente Zeit zurück.
Am Höhepunkt unserer Krise meinte eine Kollegin: „Am Ende wird alles gut. Und ist es nicht gut, ist es nicht das Ende.“]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/bevor-der-arbeitgeber-pleite-geht/">Bevor der Arbeitgeber pleite geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Sie Experten auf XING befragen</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/wie-sie-experten-auf-xing-befragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://samantique.sites.djangoeurope.com/?p=863</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/wie-sie-experten-auf-xing-befragen/">Wie Sie Experten auf XING befragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[XING, das beliebteste Business-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, ist eine Fundgrube für Expertenwissen jeder Art. Es gibt einen einfachen Weg, um dieses Wissen für sich zu nutzen. So mache ich es:
<strong>Schritt 1: Finden Sie Experten auf XING</strong>
Führen Sie einfach eine Suche mit Ihrem Suchbegriff im Feld &#8222;Ich biete&#8220; aus.
<strong>Schritt 2: Schreiben Sie eine Nachricht an den Experten
</strong>Verfassen Sie eine XING-Nachricht (max. 20 pro Tag an Nicht-Kontakte) unter Einhaltung größtmöglicher Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit und beantworten Sie dabei in aller Kürze die Fragen:
• Wie habe ich Sie auf XING gefunden?
• Wer bin ich?
• Warum kontaktiere ich Sie?
• Was können Sie konkret für mich tun?


<blockquote><strong>Beispiel:</strong>
Hallo Frau XY,
ich habe Sie auf XING unter dem Suchbegriff &#8222;Social Media Recruiting&#8220; gefunden.
Ich moderiere gerade ein Training zu diesem Thema vor rund 15 TeilnehmerInnen. Bitte um Ihr Feedback zu folgender Frage der Gruppe:
Gibt es eine Best Practice für MitarbeiterInnen im Recruiting, um ein privates XING- oder Facebook-Profil von einem beruflichen getrennt zu halten. Ansonsten ist die Gefahr einfach zu groß, über XING oder Facebook mit Anfrage, Bewerbungen, Kommentaren überschwemmt zu werden. Wie gehe ich am besten damit um, oder ist es besser, als Recruiter gar kein XING-Profil zu haben?
Herzlichen Dank für Ihr Feedback im voraus. Wir dokumentieren das Training im Übrigen auf der Facebook Fanpage unter dem Link: <a href="http://www.facebook.com/socialmediarecruiting">www.facebook.com/socialmediarecruiting</a>
Mit besten Grüßen, CP</blockquote>


<strong>Schritt 3: Warten Sie 3 bis 24 Stunden auf die Antworten
</strong>Die Erfolgrate ist sehr hoch. Ich habe diesen Vorgang in unterschiedlichen Zielgruppen wiederholt, jedes Mal mit ähnlichem Erfolg. Meine Erfahrung zeigt, dass gleichgültig, wen Sie mit welcher Fragestellung anschreiben:
• 30 bis 50 % der angeschriebenen Personen antworten,
• wenn die Beantwortung der Frage weniger als 2 bis 3 Minuten dauert,
• kein Geld kostet und
• den Ruf des Angesprochenen nicht beeinträchtigt.
<strong>Schritt 4: Danke sagen</strong>
Bedanken Sie sich für die Antworten und stellen Sie die Gegenfrage: &#8222;Gibt es etwas, was ich für Sie tun kann?&#8220; Die wenigsten Personen verlangen eine Gegenleistung. Falls doch, sind es Dinge wie: &#8222;Werden Sie Fan meiner Facebook-Fanpage&#8220; oder &#8222;Denken Sie an mich, wenn Ihr Arbeitgeber einmal ein Projekt zu diesem Thema anbietet.&#8220;
<strong>Schritt 5 (optional): Netzwerk vergrößern
</strong>Wer Lust hat, verxingt sich mit den Experten und erweitert dadurch sein Netzwerk.
<strong>Schritt 6: Sie sind der Experte</strong>
Antworten Sie selbst auf Fragen, die Ihnen als Experte gestellt werden.]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/wie-sie-experten-auf-xing-befragen/">Wie Sie Experten auf XING befragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>20 Beobachtungen, wann Kollegen zu Freunden werden</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/20-beobachtungen-wann-kollegen-zu-freunden-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://samantique.sites.djangoeurope.com/?p=151</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/20-beobachtungen-wann-kollegen-zu-freunden-werden/">20 Beobachtungen, wann Kollegen zu Freunden werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<h2>Freundschaft unter Kollegen entscheiden darüber, wie zufrieden, loyal und engagiert wir als Mitarbeiter sind.</h2>


<img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cpramboeck-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3492273408" alt="" width="1" height="1" align="left" border="0" />
&nbsp;
Das Betriebsklima ist laut allen Studien (einschließlich meiner eigenen Erhebungen) das wichtigste Kriterium, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Arbeitgeber wechseln oder beim Unternehmen bleiben. Wir Menschen sind einfach soziale Wesen und wollen zu einer Gruppe dazugehören. Zugegeben, manche Kollegen wachsen uns mehr ans Herz als andere. Manche bleiben sogar als Ex-Kollegen unsere Freunde.
Das Beratungsunternehmen Gallup untersucht seit vielen Jahren das Engagement der Mitarbeiter in Unternehmen auf der ganzen Welt. Unter den 12 Fragen, die Gallup der Belegschaft ihrer Klienten stellt, ist auch jene, ob es zumindest einen sehr guten Freund in der Firma gibt. Dadurch verbessert sich nach Aussage der Berater und ihrer Klienten die Loyalität der Mitarbeiter. Freundschaft unter Kollegen ist also wichtig und entscheidet neben anderen Faktoren darüber, wie zufrieden, engagiert und loyal wir im Berufsleben sind.
&nbsp;


<h3>Woran können wir erkennen, ob unsere Kollegen auch unsere Freunde sind? Was ist Freundschaft wirklich?</h3>


&nbsp;
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492273408/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=cpramboeck-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492273408" rel="attachment wp-att-2730"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2730" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2012/01/Hector-und-das-Wunder-der-Freundschaft-190x300.jpg" alt="Hector und das Wunder der Freundschaft" width="127" height="200" /></a>
Der französische Psychiater und Schriftsteller François Lelord setzt sich in seinem Roman „Hector und das Wunder der Freundschaft“ intensiv mit dem Thema der Freundschaft auseinander. „Langjährige Freunde sind wie in den Gobelin unseres Lebens eingewoben“, sagt Lelord. „Sie sind so rar wie Baumriesen in einem Urwald.“
Lelord hält in seinem Werk unter anderem folgende 20 Beobachtungen fest, was wahre Freundschaft ausmacht.
&nbsp;


<h3></h3>




<h3></h3>




<h3>Das macht wahre Freundschaft aus &#8211; nach Francois Lelord:</h3>




<h4></h4>


&nbsp;


<h4>1. Deine Freundschaften sind Deine Gesundheit.</h4>


Das funktioniert in beide Richtungen: Freunde helfen uns, gesund zu bleiben. Umgekehrt zeugt die Fähigkeit, Freunde zu gewinnen und zu behalten, von einer guten Gesundheit.


<h4>2. Ein wahrer Freund ist bereit, Opfer für dich zu bringen oder sich deinetwegen sogar in Gefahr zu begeben.</h4>


Das Ausmaß einer Freundschaft mag sich daran bemessen, wie weit wir gehen können, um einem Freund zu helfen. Was sind wir bereit, aufs Spiel zu setzen? Eine Einladung zu einer Party? Unseren guten Ruf? Vielleicht das eigene Leben?


<h4>3. Ein Freund ist jemand, den du gerne siehst.</h4>


Natürlich muss die Freude beiderseits sein. Zumindest eine Weile lang könnte es auch unterhaltsam sein, Umgang mit einem amüsanten Idioten zu haben, jedenfalls vergnüglicher als mit einer tugendhaften, aber langweiligen Person.


<h4>4. Ein Freund ist jemand, bei dem dir wichtig ist, was er von dir hält.</h4>


Ein guter Test: Es ist uns lieber, in der Zeitung als Gauner oder Perverser beschimpft zu werden, als die Wertschätzung eines Freundes zu verlieren.


<h4>5. Ein Freund ist jemand, dessen Lebensweise du akzeptieren kannst.</h4>


Es sind nicht jene Dinge in einer Beziehung ausschlaggebend, die uns unterscheiden, sondern jene, die uns trennen.


<h4>6. Ein Freund ist jemand, dessen Lebensweise du bewunderst.<strong>
</strong></h4>


Wahre Freundschaft ist mehr als die Fähigkeit, die Lebensweise des anderen zu akzeptieren. Es ist die Freude am Anblick der guten Taten des anderen und eine gewisse Bewunderung dafür.


<h4>7. Ein Freund ist jemand, der sich Sorgen um dich macht.<strong>
</strong></h4>


Unser Mitgefühl verrät uns, wann es unserem Freund nicht gut geht, selbst wenn er äußerlich versucht, es vor uns zu verheimlichen.


<h4>8. Ein Freund ist jemand, dem du dich anvertrauen kannst.</h4>


Vertrauen ist der Klebstoff in allen Beziehungen. Sich jemandem anzuvertrauen drückt das Vertrauen aus, dass unser Freund diese Information vertrauensvoll behandeln wird.


<h4>9. Einen wahren Freund betrübt dein Unglück so, wie ihn dein Glück erfreut.<strong>
</strong></h4>


Emotionale Unterstützung bedeutet, dass wir die Gefühle des anderen verstehen und bis zu einem gewissen Grad selbst nachfühlen. Wir teilen die Freuden und das Leid. Weil es aber schöner ist, Freude miteinander zu teilen, könnten böse Zungen behaupten, dass es Psychiater gibt, damit wir unsere Freunde nicht mit unserem Gejammer behelligen müssen.


<h4>10. Wahre Freundschaft setzt man nicht für die Liebe aufs Spiel.<strong>
</strong></h4>


Eine echte Freundschaft ist ein rares Gut. Sie für etwas einzutauschen, das alles andere als ein rares Gut ist, nämlich eine Liebesaffäre, die womöglich keine Zukunft hat, ist einfach keine gute Idee.


<h4>11. Ein Freund ist jemand, der dich trotz deiner Schwächen mag.<strong>
</strong></h4>


Unsere Kritiker sehen nur unsere Schwächen. Ein Freund hingegen setzt auf unsere Stärken und ist bereit, unsere Schwächen in gewissem Rahmen auszublenden. Doch auch bei aller Nachsicht gibt es bei jeder Freundschaft einen Punkt, bei dem sie aufhört.


<h4>12. Ein Freund ist jemand, der sich nicht von seinem Neid beherrschen lässt.<strong>
</strong></h4>


Der erste Impuls des Neides und aller anderen Emotionen, wie Zorn, Freude, Traurigkeit, lässt sich nicht kontrollieren. Wir können niemandem vorwerfen, so etwas zu verspüren. Der Unterschied besteht darin, was in den folgenden Sekunden passiert. Ein echter Freund lässt sich nicht von seinen negativen Impulsen beherrschen.


<h4>13. Ein wahrer Freund wird nicht nur deinen Kummer teilen wollen, sondern auch deine Freuden.<strong>
</strong></h4>


Wenn wir von Empathie sprechen, denken viele zuerst an das Mitgefühl in traurigen Situationen. Wir sollten nicht vergessen, auch das Glück unserer Freunde mitzufühlen oder sie mit unserer Freude anzustecken.


<h4>14. Wir Jungs unternehmen gern was zusammen, aber die Mädchen hocken immer nur rum und quatschen die ganze Zeit.<strong>
</strong></h4>


Ja, es stimmt: Es gibt Unterschiede in den Freundschaften unter Männern und unter Frauen.


<h4>15. Es ist gut für die Freundschaft, wenn man gemeinsam Abenteuer erlebt.<strong>
</strong></h4>


Ein gemeinsames Abenteuer schafft eine Bindung, die genauso stark ist wie viele Stunden miteinander zu reden.


<h4>16. Ein Freund ist jemand, der dich daran hindert, zu weit zu gehen.<strong>
</strong></h4>


Wenn wir sehen, dass ein Freund auf einem Irrweg ist, zählt es zu unserer Pflicht, ihn zur Umkehr zu bewegen, bevor er sich selbst vernichtet.


<h4>17. Ein Freund ist jemand, der dich um Entschuldigung bitten kann.<strong>
</strong></h4>


Ein guter Freund kann darauf vertrauen, dass wir mit seiner Entschuldigung angemessen umgehen werden.


<h4>18. Ein Freund ist jemand, dem du oft dankbar bist.<strong>
</strong></h4>


Wenn es uns gelingt, unsere Dankbarkeit zu kultivieren, arbeiten wir jeden Tag daran, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Freunde sind ein ausgezeichneter Grund, um dankbar zu sein.


<h4>19. Ein Freund ist jemand, der dich zu trösten versteht.<strong>
</strong></h4>


Wir fühlen uns im Mitgefühl des Freundes geborgen und können seine Gefühlswärme annehmen.


<h4>20. Ein Freund ist jemand, mit dem du gerne und oft lachst.<strong>
</strong></h4>


Das Lachen und die Freude ist wohl das Band, das uns am engsten und dauerhaftesten zusammenhält. Es ist zwar nicht ausreichend, wohl aber notwendig für die perfekte Freundschaft.
&nbsp;
Lelord zieht das Resümee, dass sich Freundschaft „aus einer Mischung aus gemeinsam geteiltem Vergnügen, gegenseitigem Wohlwollen, Wertschätzung und Bewunderung speist“. Dann fielen ihm die Augen zu, und er träumte von Elefanten.


<div>


<div></div>




<div></div>




<div><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492273408/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=cpramboeck-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492273408" rel="attachment wp-att-2730"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2730" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2012/01/Hector-und-das-Wunder-der-Freundschaft-190x300.jpg" alt="Hector und das Wunder der Freundschaft" width="95" height="150" /></a><a title="Hector und das Wunder der Freundschaft" href="http://www.amazon.de/gp/product/3492273408/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=cpramboeck-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492273408" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jetzt das Buch &#8222;Hector und das Wunder der Freundschaft&#8220; kaufen.</a></strong></div>


</div>

]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/20-beobachtungen-wann-kollegen-zu-freunden-werden/">20 Beobachtungen, wann Kollegen zu Freunden werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 

Served from: conradpramboeck.com @ 2026-04-16 14:02:47 by W3 Total Cache
-->