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	<title>Interview Archive | Conrad Pramböck</title>
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		<title>Die großartige Karriere des Geschichtenerzählers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 09:00:04 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Die besten Jobs bekommen immer die Geschichtenerzähler. Immer.
Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren als Personalberater zwei Kandidaten. Beide sind fachlich gleich qualifiziert. Der eine versteht es, seine Fähigkeiten und Erfolge mit blühenden Geschichten zu vermitteln. Der andere hat die farblose Persönlichkeit einer grauen Maus. Wer wird wohl das Rennen machen? Nun, am Ende bleibt immer jener Kandidat in Erinnerung, der vor dem geistigen Auge seines Gegenübers die stärksten Bilder entstehen lässt.
Geschichtenerzähler sind weder Märchenonkel noch Lügenbarone. Es sind Menschen, die gelernt haben, dass Geschichten die hochwertige Verpackung für ihre Kompetenzen sind. Gute Geschichten können berufliches Wissen und fachliche Fähigkeiten nicht ersetzen, aber sie können sie aufwerten. Geschichten sind wie das elegante Kleid an einer wunderschönen Frau. Sie sind die Rosenblüten und das Kerzenlicht am Tisch des Dinners für zwei. Sie sind die edle Schmuckschatulle, in der ihr der Mann gegenüber einen Ring überreicht.
Sind Sie auch gerade in diese Szene eingetaucht? Sehen Sie, es funktioniert. Nicht Ihre Worte, sondern Ihre Bilder bleiben im Gedächtnis Ihrer Geschäftspartner haften.
Es ist recht einfach, ein guter Geschichtenerzähler zu werden. Hier sind ein paar Rezepte, die Sie vorbereiten können, um beim Bewerbungsgespräch ein mitreißender Gesprächspartner zu sein.
<strong>1. Wechseln Sie zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise </strong>
Für jede Stelle gibt es ein ideales Persönlichkeitsprofil des Kandidaten. So steht etwa in einer Stellenanzeige: „Wir suchen eine innovative, flexible Persönlichkeit, die gut im Team arbeiten kann.“ Die Aufgabe des Recruiters besteht unter anderem darin, die Kandidaten im Bewerbungsgespräch auf diese Kriterien hin zu überprüfen. Auf die Frage: „Sind Sie innovativ?“, gibt es also nur eine richtige Antwort: „Ja“.
Thema erledigt? Nein, denn jetzt folgt der große Auftritt des Geschichtenerzählers. Dessen Kunst besteht darin, zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise hin- und herzuwechseln.
•	<strong>Reflektorisch </strong>bedeutet: Sie schätzen sich selbst ein, z.B. Ich bin innovativ.
•	<strong>Episodisch </strong>bedeutet: Sie erzählen zu dieser Eigenschaft eine Episode, also eine Geschichte, die Ihre eigene Einschätzung beweist und untermauert.
Wie funktioniert das in der Praxis: Ein Recruiter stellt zu jeder Eigenschaft Fragen, mit denen er den Finger in die Wunde legt und tiefer bohrt, z.B. „Was war Ihre letzte große Innovation?“ Als Kandidat sollten Sie sich auf das Interview vorbereiten, indem Sie zu jeder gefragten Eigenschaft eine kurze, spannende Geschichte aus Ihrem Leben vorbereiten. Mit einer reflektorischen Antwort behaupten Sie etwas, mit einer episodischen Antwort beweisen Sie es. Indem Sie Geschichten vorbereiten, sammeln Sie Beweise, dass Sie der perfekte Kandidat sind. Wie in der Verhandlung in einem amerikanischen Gerichtssaal legen Sie nun einen Beweis nach dem anderen vor, um die Geschworenen von der Richtigkeit Ihrer Argumente zu überzeugen. 
Hier ein paar Beispiele:
•	„Sind Sie innovativ?“ „Ja, da kann ich Ihnen gleich von meiner letzten großen Innovation erzählen: Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich eine Idee für die Neugestaltung der Vertriebsprozesse, mit denen keiner so richtig zufrieden war&#8230;“
•	„Wir suchen einen Teamplayer.“ „Ich liebe es, im Team zu arbeiten. Neulich saßen wir im Meeting zusammen, als ich mit meinen rumänischen Kollegen die zukünftige Aufgabenverteilung besprach&#8230;“
•	„In Ihrem neuen Job müssen Sie flexibel sein.“ „Da muss ich schmunzeln, denn ich denke gerade an die Situation, als mir vor ein paar Wochen unser Vorstand 5 Minuten vor Beginn einer großen Konferenz ein SMS schickte, dass er dringend zum Flughafen müsse und ich seine Präsentation vor 100 Teilnehmern halten solle&#8230;“
<strong>2. Setzen Sie die STAR-Methode ein</strong>
Das Massachussetts Institute of Technology (MIT) empfiehlt für das Erzählen von Geschichten die STAR-Methode.
•	<strong>Situation:</strong> Welche Situation haben Sie vorgefunden?
•	<strong>Task:</strong> Was war Ihre Aufgabe?
•	<strong>Action:</strong> Was haben Sie konkret getan?
•	<strong>Result:</strong> Welches Ergebnis haben Sie erzielt?
Sie können auch Situation und Task tauschen, also etwa: „Das Unternehmen XY hat mich an Bord geholt, um den Geschäftsbereich ABC aufzubauen (Task), den es bis dato dort nicht gab (Situation). Ich habe mit meinem Team das Produkt xyz auf den Markt gebracht (Action) und damit innerhalb eines Jahres den Umsatz des Gesamtunternehmens um x % gesteigert (Result).“
<strong>Zusatztipp: </strong>Beschreiben Sie, wie Sie sich dabei gefühlt haben, z.B. „Ich war so stolz auf unser Team, als ich nach drei Wochen den ersten fertigen Prototyp in Händen hielt.“
<strong>Zweiter Zusatztipp: </strong>Stellen Sie dar, was diese Geschichte in Ihrem Leben bewegt und verändert hat, sodass sie Sie noch heute prägt, z.B. „In diesem Moment habe ich zum ersten Mal gespürt, dass der internationale Vertrieb genau das ist, was mir beruflich die größte Freude bereitet.“
Auf diese Weise bescheren Sie sich und Ihrem Gegenüber viele abwechslungsreiche und niveauvolle Bewerbungsgespräche, die allen lange in Erinnerung bleiben.
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		<title>Die größten Fehler beim Bewerbungsgespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423246510/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=cpramboeck-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423246510" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" style="border-width: 0px; margin-top: 0px; margin-right: 15px; margin-bottom: 5px;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3423246510&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=cpramboeck-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" width="78" height="110" align="left" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cpramboeck-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423246510" alt="" width="1" height="1" border="0" />Die Einladung zum persönlichen Gespräch stellt für Sie die einmalige Chance dar, sich zu präsentieren und Ihr Gegenüber von Ihren Fähigkeiten und Talenten zu überzeugen. Diese Gelegenheit bietet leider auch Platz für Fehler, die auf dem Weg zum Traumjob passieren können und nichts mit Ihrer fachlichen Qualifikation zu tun haben.
Der Karriereberater und Social-Media-Experte Jochen Mai hat Unternehmens- und Personalberater nach den wichtigsten Gründen für die Ablehnung eines Kandidaten in einem Jobinterview abgesehen von fachlichen Schwächen gefragt. In seiner „Karrierebibel“ präsentiert er die Ergebnisse seiner Befragungen.
Die 7 größten Fehler von Kandidaten im Bewerbungsgespräch sind:
<strong>1. Unangemessene Kleidung
</strong>Der erste Eindruck zählt – das gilt besonders beim Bewerbungsgespräch.Unangemessene Kleidung wurde von den meisten der Befragten als Ablehnungsgrund genannt. Sie nehmen an, dass schlampig gekleidete Menschen auch dementsprechend arbeiten. Kleiden Sie sich also dem Job entsprechend, und achten Sie auf Fleck- und Faltenfreiheit sowie geputzte Schuhe.
<strong>2. Unpünktlichkeit
</strong>Ihr Gegenüber macht die Annahme, dass Sie nicht nur zum Vorstellungsgespräch zu spät kommen, sondern auch bei anderen Terminen unpünktlich sind. Planen Sie genügend Pufferzeit ein, um selbst bei Verkehrsbehinderungen ein paar Minuten vor dem Termin ankommen zu können.
<strong>3. Übertriebenes Interesse am Gehalt
</strong>Geld spielt im Alltag natürlich eine wesentliche Rolle. Bei der Suche nach einem neuen Job sollten aber andere Faktoren, wie zum Beispiel der Aufgabenbereich oder das Team im Vordergrund stehen. Auch überzogene Gehaltsvorstellungen (mehr als 20% über dem Normalmaß) sind unangebracht.
<strong>4. Lästern über Ex-Kollegen
</strong>Jammern und Lästern sind Tabus im Bewerbungsgespräch. Ihr Gegenüber schließt daraus, dass Sie nicht belastbar sind. Außerdem fragen sich Personaler dann, ob beim nächsten Bewerbungsgespräch auch über sie selbst schlecht geredet wird. Versuchen Sie bereits im Vorfeld mit diesem Thema abzuschließen, und lassen sie die negativen Emotionen hinter sich.
<strong>5. Kein fester Händedruck
</strong>Die Art des Händedrucks wird mit Selbstbewusstsein, Begeisterungsfähigkeit und Mitteilsamkeit verbunden. Achten Sie daher auf einen kraftvollen Händedruck, der auch ruhig ein paar Sekunden dauern darf.
<strong>6. Fehlende klare Ziele oder Ehrgeiz
</strong>Häufig wird im Bewerbungsgespräch nach Ihren Zielen gefragt. Sie spiegeln Motivation und Zukunftspläne wider, die auf Passung mit den Unternehmenszielen geprüft werden. Es ist Ihre Chance, Ehrgeiz und Ambition zu zeigen. Nennen Sie daher nicht nur bestimmte Positionen oder Gehälter, sondern erläutern Sie Ihre Vorstellungen.
<strong>7. Fehlender Augenkontakt
</strong>Augenkontakt beweist wie der Händedruck Selbstbewusstsein und Mitteilsamkeit und ist ein wesentlicher Teil der Körpersprache. Achten Sie deshalb sowohl beim Zuhören als auch beim Antworten darauf, immer wieder Blickkontakt aufzunehmen.
Es gibt noch zahlreiche weitere Fallen im Bewerbungsgespräch, wie zum Beispiel:
<strong>Zu viel Eigenlob
</strong>„Eigenlob stinkt“. Im Bewerbungsgespräch ist sowohl zu viel Eigenlob als auch übertriebene Bescheidenheit fehl am Platz. Selbstvertrauen ist hier gleich wichtig wie nachweisbare Erfolge.
<strong>Fehlendes Wissen über das Unternehmen
</strong>Eine zentrale Rolle spielt das Wissen über das Unternehmen selbst. Wenn dieses fehlt, geht Ihr Ansprechpartner davon aus, dass Sie sich nicht für den Job interessieren. Heutzutage können Sie sich über das Internet sehr einfach Informationen beschaffen: Besuchen Sie den Bereich &#8222;Über uns&#8220; auf der Homepage des Unternehmens, und suchen Sie nach dem Firmannamen in Google News, um sich über die letzten Entwicklungen zu informieren.
<strong>Lügen
</strong>Flunkern vereinfacht zwar manchmal das Zusammenleben, ist aber häufig auch Selbstbetrug, um sich besser zu fühlen. Bewusste Lügen, um einen Vorteil zu haben, sind natürlich Betrug. Die moralische Grenze muss jeder selber setzen. Fliegt eine glatte Lüge aber auf, ist Ihre Jobchance dahin. Bleiben Sie daher am besten bei der Wahrheit, um sich nicht in Widersprüche zu verwickeln.
<strong>Fehlender Dialog
</strong>Ein Vorstellungsgespräch besteht nicht nur aus den Fragen des Interviewers und den Antworten des Bewerbers. Fehlende Gegenfragen lassen auf wenig Eigeninitiative und Selbstbewusstsein schließen. Natürlich sollten Sie gute Fragen stellen &#8211; zum Beispiel nach Aufgaben, Team, Vorgesetzten, Vorgängern und Entwicklungsmöglichkeiten. Als disqualifizierend gelten Fragen zu Sozialleistungen, Dienstwagen oder Parkplatzregelungen.
<strong>Zu cool sein
</strong>Wenn Sie einen Job wirklich wollen, sind Sie nicht einfach nur ruhig und lässig. Laut einer Studie der Psychologin Jane Richards ist das auch keine Schande. Personaler erwarten sich etwas Nervosität. Andernfalls werden Sie als Gefühlsunterdrücker abgestempelt. Das ist insofern ein Nachteil, da Sie in einer belastenden Situation schlechter auf Gesprächspartner reagieren können. Sie sind zu sehr damit beschäftigt die Fassade aufrecht zu erhalten, dass die Hirnkapazitäten eingeschränkt sind und das Erinnerungsvermögen darunter leidet. Regulieren Sie also Ihre Gefühle lediglich etwas, um Stress abzubauen und Ihr volles Leistungspotenzial ausschöpfen zu können.
<strong>Ungeduld als Schwäche
</strong>Ein häufige Frage zielt auf die Stärken und Schwächen des Kandidaten. Viele nennen Ungeduld als ihre Schwäche, in der Annahme, es wäre gleichzeitig eine Stärke. Sie wollen ja etwas schnell nach vorne bringen. Ungeduld zählt aber als Schwäche. Schwierige Projekte, das Führen anderer Menschen und Übung (die bekanntlich zum Meister macht) verlangen Geduld. Vermeiden Sie daher, Ungeduld als Schwäche zu erwähnen, und bereiten Sie sich gut auf diese Fragen vor, um nicht unüberlegt etwas Falsches zu sagen. Geben Sie Schwächen offen zu (jedenfalls jene, die mit dem Job nichts zu tun haben) und zeigen Sie, dass Sie an einer Verbesserung arbeiten.
Bewerbungen sind für alle Jobsuchenden ein frustrierender Prozess. Ablehnungen sollten Sie daher nie zu persönlich nehmen. Die Wahrnehmungen Ihrer Person in meist recht kurzen Gesprächen basieren häufig auf Klischees, die nicht unbedingt stimmen müssen. Aufgrund der stereotypen Einschätzung von Kandidaten ist es aber wichtig, die typischen Fehler zu vermeiden, um ein möglichst positives Bild bei Ihrem Gesprächspartner zu hinterlassen.


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		<title>2 Wege, um Bewerbungsgespräche interessanter zu gestalten</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/2-wege-um-bewerbungsgesprache-interessanter-zu-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/2-wege-um-bewerbungsgesprache-interessanter-zu-gestalten/">2 Wege, um Bewerbungsgespräche interessanter zu gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Wer auch nur ein wenig Erfahrung mit Bewerbungsgesprächen gemacht hat, stellt fest, dass sie rasch eintönig werden können. Die Fragen - und auch die Antworten - wiederholen sich immer und immer wieder: „Erzählen aus Ihrem Leben. Was sind Ihre Stärken? Was sind Ihre Schwächen?“ Und so weiter, und so weiter. Sowohl Bewerber als auch Recruiter langweilen sich zu Tode. 
Das muss nicht sein. Folgende zwei Rezepte helfen, das Gespräch für beide Seiten abwechslungsreich und spannend zu machen: 
<strong>1. Wechseln Sie zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise</strong> 
Für jede Stelle gibt es Anforderungen an die Persönlichkeit des idealen Kandidaten. Die Aufgabe des Recruiters besteht unter anderem darin, den Kandidaten auf diese Kriterien hin zu überprüfen. Stellen Sie allerdings die direkte Frage: „Sind Sie innovativ?“, werden die meisten mit „Ja“ antworten. Damit ist also nichts gewonnen. Lassen Sie den Kandidaten eine Geschichte dazu erzählen, trennen Sie schon eher die Spreu vom Weizen. 
Die Kunst besteht darin, zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise hin- und herzuwechseln.
&#8211; Antworten Sie als Kandidat <strong>reflektorisch</strong>, geben Sie Ihre Selbsteinschätzung preis, z.B. Ich bin innovativ.
&#8211; Antworten Sie <strong>episodisch</strong>, erzählen Sie zu dieser Eigenschaft eine Geschichte, die Ihre eigene Einschätzung beweist und untermauert.
Wie funktioniert das in der Praxis?
&#8211; Als Recruiter können Sie zu jeder Eigenschaft Fragen formulieren, mit der Sie den Finger in die Wunde legen, z.B. Was war Ihre letzte Innovation?
&#8211; Als Kandidat können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten, indem Sie zu jeder passenden Eigenschaft eine kurze, spannende Geschichte aus Ihrem Leben vorbereiten.
<strong>2. Setzen Sie die STAR-Methode ein
</strong>Das Massachussetts Institute of Technology (MIT) empfiehlt für das Geschichtenerzählen die STAR-Methode.
&#8211; Situation: Welche Situation haben Sie vorgefunden?
&#8211; Task: Was war Ihre Aufgaben?
&#8211; Action: Was haben Sie konkret getan?
&#8211; Results: Welche Ergebnisse haben Sie erzielt?
Eine Spur selbstbewusster, aber auch eitler klingt es, wenn Sie Situation und Task tauschen (TSAR), z.B. Das Unternehmen XY hat mich an Bord geholt, um den Geschäftsbereich ABC aufzubauen (Task), den es bis dato dort nicht gab (Situation). Ich habe mit meinem Team das Produkt xyz auf den Markt gebracht (Action) und damit innerhalb eines Jahres den Umsatz des Gesamtunternehmens um x % gesteigert (Results).
Auf diese Weise bescheren Sie einander viele abwechslungsreiche und niveauvolle Bewerbungsgespräche, die lange in Erinnerung bleiben.]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/2-wege-um-bewerbungsgesprache-interessanter-zu-gestalten/">2 Wege, um Bewerbungsgespräche interessanter zu gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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