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	<title>Lebenslauf Archive | Conrad Pramböck</title>
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	<title>Lebenslauf Archive | Conrad Pramböck</title>
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		<title>Der letzte Eindruck bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 14:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Action]]></category>
		<category><![CDATA[erster Eindruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/der-letzte-eindruck-bleibt/">Der letzte Eindruck bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Wer auf Jobsuche ist, versucht immer, den besten Eindruck zu machen. Lebenslauf, Kleidung und Frisur werden auf Hochglanz getrimmt, und manche trainieren vor dem Interview sogar das gewinnende Lächeln vor dem Spiegel, als würden sie sich auf das Casting einer Zahnpastawerbung vorbereiten.
Einen Punkt übersehen dabei viele: Nicht nur der erste Eindruck zählt, sondern auch der letzte. Schließlich gewinnt nicht das Team mit der besten Frisur beim Auflaufen auf das Spielfeld – auch wenn uns dies der begnadete Fußballstar Cristiano Ronaldo gelegentlich vermitteln mag – sondern jene Mannschaft, die in den letzten Spielminuten, wenn das Match auf der Kippe steht, die letzten Reserven motiviert, um das entscheidende Tor zu schießen.
Es gibt in der Startphase des Bewerbungsprozesses einige Chancen für einen gelungenen letzten Eindruck, vor allem in Ihrem Begleitschreiben und Ihrem Lebenslauf. Wenn Ihr Anschreiben ansprechend genug war, dass es Ihr Gegenüber bis zum Ende gelesen hat, vergeben sich viele Kandidaten eine bessere Möglichkeit auf ein persönliches Gespräch, indem Sie auf völlig belanglose Art und Weise enden, wie etwa: „Ich bin überzeugt davon, mit meiner Kompetenz und meinem sympathischen Auftreten einen großartigen Beitrag zum Team und dem Erfolg des Unternehmens zu leisten.“ Natürlich tun Sie das, sonst würden Sie sich nicht bewerben.
Viel stärker wirkt ein „<strong>Call for Action</strong>“. Machen Sie sich klar, was der nächste von Ihnen gewünschte Schritt ist, und geben Sie klare Handlungsanweisungen für Ihr Gegenüber. Ja, das dürfen Sie, solange es Niveau und Stil hat. Verpönt ist natürlich ein plumper Imperativ, wie etwa: „Ruf mich an. Jetzt!“ Viel besser ist: „Ich würde mich sehr über ein persönliches Kennenlernen mit Ihnen freuen und bitte Sie um eine Terminvereinbarung unter Tel: 01 &#8211; 234 5678.“
In Ihrem Lebenslauf können Sie als guten letzten Eindruck insbesondere den finalen Absatz nutzen, den viele ihren Hobbys widmen. Neben den üblichen Themen, wie Sport, Musik, Bücher oder Reisen, können Sie an dieser Stelle auch bestimmte Interessen nennen, auf die Sie im Interview angesprochen werden wollen, wie etwa außergewöhnliche Auslandserfahrungen oder besondere sportliche Errungenschaften. Auch hier bitte nichts Abstruses, wie „Ausbildung zum Voodoo-Priester auf Haiti“ oder „Vizeweltmeister im Stoppelpflügen“. In meinem Lebenslauf steht zum Beispiel als letzter Punkt: Soziales Engagement für die Rote Nasen Clowndoctors im Rahmen meines Sozialprojekts „Ein Kinderlachen verdienen“.
Doch selbst mit dem letzten Absatz ist Ihr Lebenslauf noch nicht zu Ende. Schließlich gibt es noch eine Fußzeile. Hier gehören vier Dinge hinein: Zunächst Ihr Name und die Seitenzahl. Und schließlich, als wirklich allerletzten Eindruck Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Mobilnummer, um Ihrem Ansprechpartner unmissverständlich zu vermitteln, was er als nächstes tun soll: „Ruf mich an. JETZT!!!“]]&gt;		</p>
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		<title>Die großartige Karriere des Geschichtenerzählers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Personalberater]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/die-grosartige-karriere-des-geschichtenerzahlers/">Die großartige Karriere des Geschichtenerzählers</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Die besten Jobs bekommen immer die Geschichtenerzähler. Immer.
Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren als Personalberater zwei Kandidaten. Beide sind fachlich gleich qualifiziert. Der eine versteht es, seine Fähigkeiten und Erfolge mit blühenden Geschichten zu vermitteln. Der andere hat die farblose Persönlichkeit einer grauen Maus. Wer wird wohl das Rennen machen? Nun, am Ende bleibt immer jener Kandidat in Erinnerung, der vor dem geistigen Auge seines Gegenübers die stärksten Bilder entstehen lässt.
Geschichtenerzähler sind weder Märchenonkel noch Lügenbarone. Es sind Menschen, die gelernt haben, dass Geschichten die hochwertige Verpackung für ihre Kompetenzen sind. Gute Geschichten können berufliches Wissen und fachliche Fähigkeiten nicht ersetzen, aber sie können sie aufwerten. Geschichten sind wie das elegante Kleid an einer wunderschönen Frau. Sie sind die Rosenblüten und das Kerzenlicht am Tisch des Dinners für zwei. Sie sind die edle Schmuckschatulle, in der ihr der Mann gegenüber einen Ring überreicht.
Sind Sie auch gerade in diese Szene eingetaucht? Sehen Sie, es funktioniert. Nicht Ihre Worte, sondern Ihre Bilder bleiben im Gedächtnis Ihrer Geschäftspartner haften.
Es ist recht einfach, ein guter Geschichtenerzähler zu werden. Hier sind ein paar Rezepte, die Sie vorbereiten können, um beim Bewerbungsgespräch ein mitreißender Gesprächspartner zu sein.
<strong>1. Wechseln Sie zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise </strong>
Für jede Stelle gibt es ein ideales Persönlichkeitsprofil des Kandidaten. So steht etwa in einer Stellenanzeige: „Wir suchen eine innovative, flexible Persönlichkeit, die gut im Team arbeiten kann.“ Die Aufgabe des Recruiters besteht unter anderem darin, die Kandidaten im Bewerbungsgespräch auf diese Kriterien hin zu überprüfen. Auf die Frage: „Sind Sie innovativ?“, gibt es also nur eine richtige Antwort: „Ja“.
Thema erledigt? Nein, denn jetzt folgt der große Auftritt des Geschichtenerzählers. Dessen Kunst besteht darin, zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise hin- und herzuwechseln.
•	<strong>Reflektorisch </strong>bedeutet: Sie schätzen sich selbst ein, z.B. Ich bin innovativ.
•	<strong>Episodisch </strong>bedeutet: Sie erzählen zu dieser Eigenschaft eine Episode, also eine Geschichte, die Ihre eigene Einschätzung beweist und untermauert.
Wie funktioniert das in der Praxis: Ein Recruiter stellt zu jeder Eigenschaft Fragen, mit denen er den Finger in die Wunde legt und tiefer bohrt, z.B. „Was war Ihre letzte große Innovation?“ Als Kandidat sollten Sie sich auf das Interview vorbereiten, indem Sie zu jeder gefragten Eigenschaft eine kurze, spannende Geschichte aus Ihrem Leben vorbereiten. Mit einer reflektorischen Antwort behaupten Sie etwas, mit einer episodischen Antwort beweisen Sie es. Indem Sie Geschichten vorbereiten, sammeln Sie Beweise, dass Sie der perfekte Kandidat sind. Wie in der Verhandlung in einem amerikanischen Gerichtssaal legen Sie nun einen Beweis nach dem anderen vor, um die Geschworenen von der Richtigkeit Ihrer Argumente zu überzeugen. 
Hier ein paar Beispiele:
•	„Sind Sie innovativ?“ „Ja, da kann ich Ihnen gleich von meiner letzten großen Innovation erzählen: Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich eine Idee für die Neugestaltung der Vertriebsprozesse, mit denen keiner so richtig zufrieden war&#8230;“
•	„Wir suchen einen Teamplayer.“ „Ich liebe es, im Team zu arbeiten. Neulich saßen wir im Meeting zusammen, als ich mit meinen rumänischen Kollegen die zukünftige Aufgabenverteilung besprach&#8230;“
•	„In Ihrem neuen Job müssen Sie flexibel sein.“ „Da muss ich schmunzeln, denn ich denke gerade an die Situation, als mir vor ein paar Wochen unser Vorstand 5 Minuten vor Beginn einer großen Konferenz ein SMS schickte, dass er dringend zum Flughafen müsse und ich seine Präsentation vor 100 Teilnehmern halten solle&#8230;“
<strong>2. Setzen Sie die STAR-Methode ein</strong>
Das Massachussetts Institute of Technology (MIT) empfiehlt für das Erzählen von Geschichten die STAR-Methode.
•	<strong>Situation:</strong> Welche Situation haben Sie vorgefunden?
•	<strong>Task:</strong> Was war Ihre Aufgabe?
•	<strong>Action:</strong> Was haben Sie konkret getan?
•	<strong>Result:</strong> Welches Ergebnis haben Sie erzielt?
Sie können auch Situation und Task tauschen, also etwa: „Das Unternehmen XY hat mich an Bord geholt, um den Geschäftsbereich ABC aufzubauen (Task), den es bis dato dort nicht gab (Situation). Ich habe mit meinem Team das Produkt xyz auf den Markt gebracht (Action) und damit innerhalb eines Jahres den Umsatz des Gesamtunternehmens um x % gesteigert (Result).“
<strong>Zusatztipp: </strong>Beschreiben Sie, wie Sie sich dabei gefühlt haben, z.B. „Ich war so stolz auf unser Team, als ich nach drei Wochen den ersten fertigen Prototyp in Händen hielt.“
<strong>Zweiter Zusatztipp: </strong>Stellen Sie dar, was diese Geschichte in Ihrem Leben bewegt und verändert hat, sodass sie Sie noch heute prägt, z.B. „In diesem Moment habe ich zum ersten Mal gespürt, dass der internationale Vertrieb genau das ist, was mir beruflich die größte Freude bereitet.“
Auf diese Weise bescheren Sie sich und Ihrem Gegenüber viele abwechslungsreiche und niveauvolle Bewerbungsgespräche, die allen lange in Erinnerung bleiben.
]]&gt;		</p>
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		<title>Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 07:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/">Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[<a href="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/07/IMG_2658a.jpg"><img decoding="async" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2013/07/IMG_2658a-150x150.jpg" alt="" title="Michael Rajiv Shah und Conrad Pramböck" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1183" /></a><b>Interview mit Michael Rajiv Shah.</b>
Michael Rajiv Shah ist Social Network Experte, Buchautor zu LinkedIn, XING und Twitter, Initiator von systematischem Social Media Network Nutzen in Unternehmen und B2B Social Networking Trainer.
Mehr Informationen auf: <a href="http://www.xing.com/profile/MichaelRajiv_Shah" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.xing.com/profile/MichaelRajiv_Shah</a>
<b>Conrad Pramböck</b>: Herr Shah, warum ist es wichtig, sich mit dem Thema soziale Netzwerke auseinanderzusetzen, um beruflich erfolgreich zu sein?
<b>Michael Rajiv Shah</b>: Ganz einfach: Die meisten guten Jobs und die besten Kunden sind die, die einen gefunden haben.
<b>Pramböck</b>: Also stelle ich mich bildlich gesprochen einfach an die nächste Straßenecke und warte, bis jemand vorbeikommt, der mich toll findet.
<b>Shah</b>: Erfolg in sozialen Netzwerken hat nichts damit zu tun, sich irgendwo reinzustellen und zu warten. Es geht darum, sich so zu zeigen, wie Sie wirklich sind, damit die richtigen Menschen Sie finden und ansprechen. Authentisch zu sein, ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg. Bevor ich mich online präsentiere, sollte ich also zunächst ein Verständnis davon haben, welchen Teil meiner Persönlichkeit ich in mein Berufsleben einbringen möchte und welche Ziele ich verfolge.
<b>Pramböck</b>: Wenn ich mir darüber im klaren bin, wer ich beruflich bin und wo ich als nächstes hin will, wie gehe ich es konkret an?
<b>Shah</b>: Stellen Sie sich die Bedürfnispyramide von Maslow auf Social Media angewendet vor. Es gibt fünf Stufen, die Sie der Reihe nach erklimmen müssen, um schließlich zum Erfolg zu gelangen.
<b>Pramböck</b>: Was steht auf der ersten Stufe?
<b>Shah</b>: Die erste Stufe trägt den Namen „Existenz“. Es geht um den Raum, wo ich mich darstelle, also um die einzelnen Social-Media-Plattformen, wie XING, LinkedIn oder Facebook. Und es geht auch um die Frage, wie ich mein Online-Profil aufbaue.
<b>Pramböck</b>: Bleiben wir zunächst bei den einzelnen Plattformen. Wo sollte ich überall präsent sein?
<b>Shah</b>: Bei vielen Geschäftsleuten stellt sich die Frage: XING oder LinkedIn oder beide? Im deutschsprachigen Raum ist XING die größte Plattform, international hat LinkedIn die Nase vorn. Wer beruflich sowohl im deutschsprachigen Raum als auch darüber hinaus aktiv sein will, sollte beide Plattformen nutzen.
<b>Pramböck</b>: Was ist mit Facebook?
<b>Shah</b>: Facebook ist überspitzt ausgedrückt das Badehosen-Netzwerk. Dort geht es viel um Privates. Ich zeige mich gewissermaßen in der Badehose. Und ehrlich gesagt, wer nicht möchte, dass jeder Geschäftspartner einen in der Badehose sieht, geschweige denn so mit einem Geschäfte macht, sollte seine Privatsphäre schützen, und von Anfang an konsequent seine Freundeslisten bearbeiten. Überprüfen Sie sie in regelmäßigen Abständen, denn die zentrale Frage auf Facebook lautet: Wer darf was von mir sehen? Dieses Thema sollten Sie aktiv steuern, dann spricht nichts dagegen, dass Sie auch auf Facebook präsent sind. Ich persönlich trenne nicht zwischen beruflichen und persönlichen Inhalten, weil ich nur schreibe und poste, was ich auch auf dem Wiener Rathausplatz tun würde.
<b>Pramböck</b>: Wie ist es mit Google+ oder Twitter?
<b>Shah</b>: Google+ ist wichtig für die Search Engine Optimization (SEO) der persönlichen Marke, da Google+ das zentrale Nervensystem von Google ist. Ansonsten ist sehe ich es noch immer nur für IT-ler, Künstler, Fotografen und Social Media Leute als relevant an. XING und LinkedIn sind bedeutender. Twitter ist das kleinste Netzwerk, das Sie als letztes nutzen sollten, soweit nicht Presse, Politik und Social Media Ihr Fokus sind.
<b>Pramböck</b>: Bleiben wir kurz beim Thema SEO. Um von den richtigen Menschen gefunden zu werden, ist es wichtig, auch auf die gute Auffindbarkeit der eigenen Profile zu achten. Wie gehe ich das am besten an?
<b>Shah</b>: Zunächst sollte Ihr Profil auf XING und LinkedIn für Suchmaschinen freigeschaltet sein. Das können Sie direkt auf Ihrem Profil einstellen. Für SEO sollten Sie möglichst viele Plattformen aktiv bedienen und für Suchmaschinen freischalten. Internetseiten wie etwa www.123people.at greifen auf die Daten aus den verschiedenen Plattformen zu und erhöhen so Ihre Sichtbarkeit.
<b>Pramböck</b>: Wenn ich möglichst viele Profile auf unterschiedlichen Plattformen angelegt habe, wie sollte ich diese Profile dann gestalten?
<b>Shah</b>: Die entscheidende Frage für SEO lautet: Nach welchen Keywords suchen Ihre Kunden und Kontakte? Das ist etwas anderes als die Frage: Was biete ich an? Um die Häufigkeit von Suchbegriffen herauszufinden, nutzen Sie das Google Keyword Tool. Dieses Tool gibt an, welches Keyword wie oft gegoogelt wird und welche ähnlichen Begriffe es gibt.
<b>Pramböck</b>: Sie haben auch das Thema Privatsphäre im Netz angesprochen. Was gibt es noch zu berücksichtigen?
<b>Shah</b>: Nicht nur bei Facebook, auch auf den anderen Plattformen ist es wichtig, aktiv zu gestalten, was von wem gesehen werden kann. Die Einstellungen sind allerdings häufig recht langwierig. Um alle Punkte bei LinkedIn durchzugehen, benötigen Sie etwa eine Stunde. Ich empfehle außerdem, alle Meldungen auf XING zu Veränderungen Ihres Profils abzustellen und diese Einstellung nur bewusst und kurzfristig einzuschalten, wenn Sie möchten, dass Ihr Netzwerk von einer Profiländerung erfährt. Mein Tipp lautet generell, bewusste Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen SEO und dem Schutz der Privatsphäre zu treffen.
<b>Pramböck</b>: Gehen wir weiter zur Gestaltung des Profils. Welche Punkte sollte ich besonders berücksichtigen?
<b>Shah</b>: Auf XING sind besonders die Felder „Ich suche“, „Ich biete“ und „Interessen“ zu beachten. Im Feld „Ich suche“ geben Sie ein, warum Sie auf XING sind. Es sind Dinge, die Sie heute noch nicht haben. Es geht um die Zukunft, um Ihre Ziele. Sie kennen die Übung, sich vorzustellen, was auf Ihrer eigenen Grabrede gesagt werden soll. Genau darum geht es hier. Vermeiden Sie zu schreiben: „Ich suche Kunden und Kontakte.“ Das interessiert wirklich niemanden.
<b>Pramböck</b>: Was kommt ins Feld „Ich biete“?
<b>Shah</b>: Bei „Ich biete“ nennen Sie Ihre USP. Was drückt am besten Ihre Einzigartigkeit aus? Was können nur Sie machen?
<b>Pramböck</b>: Und bei „Interessen“?
<b>Shah</b>: Unter „Interessen“ schreiben Sie Ihre Passion. Wofür brennen Sie?
<b>Pramböck</b>: Was gibt es außer diesen Feldern beim XING-Profil zu beachten, damit die richtigen Menschen auf mich aufmerksam werden?
<b>Shah</b>: Nutzen Sie die „Werbeflächen“ Ihres Profils. Bei XING gibt es 3 wichtige Werbeflächen: das Profilbild, den Firmennamen und die „Über mich“-Seite. Wählen Sie ein aussagekräftiges Foto von sich, am besten kein Bewerbungsbild. Das Bild sollte einen hellen Hintergrund haben, dann kommt Ihr Gesicht besser hervor. Bei Ihrem Firmennamen können Sie in Klammern Ihr Spezialgebiet oder Ihren USP angeben. Unternehmen können auch ihren Claim bzw. ihre Mission bekannt geben. Auf der „Über mich“-Seite beschreiben Sie sich möglichst aussagekräftig. Nennen Sie hier Ihre Ziele, und achten Sie darauf, möglichst viele passende Keywords für die Suchfunktion in Ihren Text einzubauen.
<b>Pramböck</b>: Welche Empfehlungen haben Sie für die Gestaltung Ihres Profils auf LinkedIn?
<b>Shah</b>: In der Summary beschreiben Sie Ihre Tätigkeit möglichst aussagekräftig. Achten Sie auch hier auf die Verwendung der richtigen Keywords für die Suchfunktion und nennen Sie Ihre Ziele. SEO bei LinkedIn ist einfach erklärt, denn die Seite verwendet einen banalen Suchalgorhythmus: Je häufiger ein Suchbegriff verwendet wird, desto höher reiht LinkedIn das Profil.
<b>Pramböck</b>: Welche Insidertipps haben Sie noch für LinkedIn?
<b>Shah</b>: Unter „Edit Display Name“ können Sie beim Firmennamen etwa Ihren Slogan, einen Claim oder Ihre Spezialisierung einfügen. Das spielt eine große Rolle für SEO, denn der Firmenname führt zu einem sehr hohen Ranking beim Suchbegriff. Sammeln Sie außerdem „Endorsements“, das sind Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk für bestimmte Begriffe. Steuern Sie, für welche Begriffe Sie empfohlen werden. Es ist möglich und sinnvoll, Endorsements zu Themen wegzuklicken, zu denen Sie nicht gefunden werden möchten. Wer wirkliches Interesse an Ihrem Profil hat, sieht sich auch Ihre „Recommendations“ an. Um Recommendations zu erhalten, laden Sie möglichst hochstehende Personen dazu ein, einen kurzen, aussagekräftigen Text über Sie zu verfassen.
<b>Pramböck</b>: Lassen Sie uns zur zweiten Stufe gehen. Worum geht es, nachdem wir die Plattformen mit unserem Profil besetzt haben?
<b>Shah</b>: Die zweite Stufe zum Erfolg auf Social Media betrifft das Netzwerk, also meine Kontakte. Die entscheidenden Fragen lauten: Wie erweitere ich gezielt mein Netzwerk, und wie ziehe ich die richtigen Kontakte an?
<b>Pramböck</b>: Wie gehe ich diese Fragen konkret an?
<b>Shah</b>: Grundsätzlich gilt: Empfehlungen von Kunden und Geschäftspartnern, von Familie und Freunden verhelfen uns zu neuen Beziehungen. Der Vorteil von sozialen Netzwerken besteht darin, dass die Suchfunktion die Beziehungen zu neuen, interessanten Personen transparent macht. Mein Tipp: Wenn Sie nach neuen Kontakten suchen, beschränken Sie die Suche auf Kontakte 2. oder 3. Grades. Sobald Sie identifiziert haben, mit wem Sie in Kontakt treten möchten, zeigen Ihnen Plattformen wie XING oder LinkedIn, über welche Personen Sie mit diesem Kontakt verbunden sind. Sprechen Sie den gemeinsamen Kontakt darauf an, dass Sie in Beziehung mit diesem Dritten treten möchten, und holen Sie Hintergrundinformationen ein, die Ihnen bei der Kontaktaufnahme helfen.
<b>Pramböck</b>: Können wir das anhand eines konkreten Beispiels durchgehen?
<b>Shah</b>: Zum Beispiel: Sie möchten mit dem Vertriebsleiter eines Bauunternehmens in Kontakt treten, um ihn als Kunden zu gewinnen. Bei der Suche auf XING oder LinkedIn sehen Sie, dass Sie mit ihm über einen Geschäftsführer aus der Baustoffindustrie mit ihm verbunden sind, der ein guter Kunde von Ihnen ist. Sie rufen Ihren bestehenden Kunden an, formulieren das Ziel, mit seinem Kontakt Verbindung aufzunehmen und fragen ihn, ob Sie sich auf ihn berufen können. Bei tragfähigen Beziehungen sollte das kein Problem sein. Die Kontaktaufnahme ist so viel einfacher, wenn Sie sich auf einen gemeinsamen Bekannten berufen können.
<b>Pramböck</b>: Und wenn ich damit keinen Erfolg habe?
<b>Shah</b>: Sollten die Beziehungen nicht tragfähig sein, stellen Sie Ihrem Kontakt die Frage, wen er kennt, der etwas zu Ihrem Ziel beitragen kann. Der entscheidende Tipp für die optimale Erweiterung Ihres Netzwerks lautet: Nutzen Sie die Kontakte 2. Grades, und lassen Sie sich gezielt an ausgewählte Personen empfehlen, die Sie als wichtig identifiziert haben.
<b>Pramböck</b>: Wie geht es weiter?
<b>Shah</b>: Die dritte Stufe auf dem Weg zum Erfolg betrifft die Qualität der Beziehungen in Ihrem Netzwerk. Je stärker Sie von Anfang an auf die Entwicklung positiver, tragfähiger Beziehungen achten, desto leichter wird es für Sie letztlich, Ihre Ziele zu erreichen.
<b>Pramböck</b>: Was kann ich konkret dafür tun?
<b>Shah</b>: Schicken Sie keine Standardnachrichten bei der Kontaktaufnahme, sondern schreiben Sie möglichst individuell. Wertvolle Kontakte können nur durch eine persönliche Nachricht entstehen und nicht durch ein Massenmailing. Besonders auf XING sollten Sie darauf achten, neue Kontakte nicht über die App am Smartphone hinzufügen, weil Sie dabei anders als am Computer keine persönliche Nachricht senden können. Am besten schreiben Sie vor der Kontaktaufnahme eine Nachricht, warum Sie den Kontakt wünschen.
<b>Pramböck</b>: Welche Empfehlungen haben Sie für die Beziehungspflege nach der ersten Kontaktaufnahme?
<b>Shah</b>: Investieren Sie die ca. 5 Euro pro Monat für eine XING-Premiummitgliedschaft. Dadurch können Sie unter anderem Nachrichten an andere Mitglieder schicken, mit denen Sie nicht verbunden sind. Außerdem sollten Sie bei XING konsequent bei der Kontaktaufnahme Kategorien vergeben, anhand derer Sie Ihre Kontakte leichter zuordnen können. Ähnliches gilt auf LinkedIn mit den entsprechenden Taggings und auf Facebook mit Freundeslisten.
<b>Pramböck</b>: Wie lautet die vierte Stufe?
<b>Shah</b>: Hier geht es um Ihr persönliches Branding. Um Ihr persönliches Brand zu entwickeln, wählen Sie auf LinkedIn max. 5 bis 10 Gruppen aus, die zu Ihren persönlichen Fachthemen passen. Positionieren Sie sich dort aktiv als Experte, und tragen Sie in den Diskussionen der Gruppen mit Ihrem Wissen bei. So werden Sie nach einiger Zeit innerhalb der interessierten Community als Fachmann wahrgenommen. Geben Sie aktiv Recommendations auf LinkedIn und verfolgen Sie den Gedanken des „Follow Friday“, der seinen Ursprung auf Twitter hat. Tragen Sie sich gegenseitige Empfehlungen im Kalender ein, um eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten. Wer andere empfiehlt, wird auch selbst gerne weiterempfohlen.
<b>Pramböck</b>: Wie viel Zeit sollte ich für die Netzwerkpflege einplanen?
<b>Shah</b>: Ich empfehle etwa 1 bis 2 Stunden pro Woche, um sichtbare Erfolge zu ernten.
<b>Pramböck</b>: Und der letzte Schritt?
<b>Shah</b>: An oberster Stelle der Pyramide steht der Erfolg selbst. In einem Satz zusammengefasst: Der Schlüssel für den Erfolg auf sozialen Netzwerken lautet, durch authentisches Auftreten in seinem Netzwerk einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
<b>Weiterführende Links:</b>
&#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2PYZU2q7-uA&#038;list=PL4495FCA2422D3853&#038;index=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media Experte Michael Rajiv Shah über LinkedIn</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/xing-vs-linkedin/empfehlungsmarketing-auf-linkedin-mit-recommendations-und-endorsements" target="_blank" rel="noopener noreferrer">25 Tipps für LinkedIn Empfehlungsmarketing</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/xing-linkedin-facebook-profiles/linkedin-profile-fuer-anfaenger-erstellen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13 Tipps für LinkedIn Anfänger, um LinkedIn Profile optimal zu erstellen</a>
&#8211; <a href="http://www.networkfinder.cc/blogbeitrage-mit-xing-profil-tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die 16 besten XING Profil Tipps und Ideen</a>
<b>Kontakt:</b>
Dr. Conrad Pramböck
Tel: +43 – 676 – 534 12 57
<a href="mailto:cp@conradpramboeck.com">cp@conradpramboeck.com</a>]]&gt;		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/mit-sozialen-netzwerken-zu-beruflichem-erfolg/">Mit sozialen Netzwerken zu beruflichem Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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		<title>12 Elemente des perfekten Lebenslaufs</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/12-elemente-des-perfekten-lebenslaufs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://samantique.sites.djangoeurope.com/?p=432</guid>

					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/12-elemente-des-perfekten-lebenslaufs/">12 Elemente des perfekten Lebenslaufs</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[

<h2>Ihr Lebenslauf entscheidet, ob Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden.</h2>


&nbsp;
Sie sollten ein einziges Ziel verfolgen, wenn Sie Ihren Lebenslauf an ein Unternehmen oder einen Personalberater schicken: Sie wollen zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden. Diesem Ziel sollte die Gestaltung Ihres Lebenslaufs und Ihres <a href="http://www.conradpramboeck.com/bewerbung/begleitschreiben">Bewerbungsschreibens</a> dienen und keinem anderen.
Manche Bewerber scheinen mit ihrem Lebenslauf das Ziel zu verfolgen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen, ihre beruflichen Erfolge zu vermarkten oder ihre Designkünste zu zeigen. Das ist alles zulässig, doch nur insoweit, als Sie Ihr Hauptziel dadurch besser erreichen.
Wenn ich meine Kollegen von der Personalberatung frage, wie viel Zeit sie sich nehmen, um einen Lebenslauf durchzusehen, antworten die meisten: &#8222;Willst Du eine ehrliche Antwort? Weniger als 10 Sekunden.&#8220;


<blockquote>Ein Blick auf Ihren Lebenslauf von ca. 10 Sekunden entscheidet, ob Sie eine Absage bekommen oder eingeladen werden.</blockquote>


Weniger als 10 Sekunden haben Sie also Zeit, einen ersten Eindruck zu machen, der darüber entscheidet, ob sich Ihr Ansprechpartner weiter mit Ihrer Bewerbung beschäftigt oder ob Sie gleich eine Absage bekommen. Erst wenn Sie diese erste Hürde genommen haben, nimmt sich ihr Kontakt mehr Zeit, um Ihre Unterlagen genauer durchzulesen.
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<h3>So sieht der perfekte Lebenslauf aus, der in weniger als 10 Sekunden in seinen wesentlichen Teilen leicht zu erfassen ist:</h3>


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Ich habe für Sie einen Überblick in Form einer Grafik zusammen gestellt. Lesen Sie auch die Details und Erklärungen zur Gestaltung des Lebenslaufs nach der Grafik.
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<strong>1. Name
</strong>Das erste Element, das ins Auge springen sollte, ist Ihr Name. Streichen Sie die Begriffe &#8222;Lebenslauf&#8220; oder &#8222;CV&#8220; aus dem Dokument. Jedermann ist klar, dass es nichts anderes ist. Diese Wörter verstellen höchstens den Blick auf Ihren Namen. Verwenden Sie &#8211; besonders in Österreich &#8211; Ihren (akademischen) Titel, wenn Sie möchten.
<strong>2. Aussagekräftiges Porträtfoto
</strong>Ihr Foto sollte ein professionell gemachtes Bild von Ihnen sein. Es zeigt Sie, wie Sie sich auch im Job oder zum Bewerbungsgespräch kleiden und stylen. Das Wichtigste für Ihr Gegenüber ist aber nicht Ihre Kleidung, sondern Ihr Gesicht. Schließlich heißt es auch Facebook und nicht Bodybook oder Stylebook. Komprimieren Sie das Bild auf eine ansprechende Größe, damit Ihr Lebenslauf nicht mehr als maximal ein paar Hundert KB Speicherplatz benötigt.
<strong>3. Geburtsdatum
</strong>Wenn Sie Ihr Foto rechts oder links oben platzieren, bleibt links unter Ihrem Namen gerade richtig viel Platz für Ihre persönlichen Daten, wie etwa Ihr Geburtsdatum.
<strong>4. Kontaktdaten
</strong>Zu den persönlichen Daten passen auch wunderbar Ihre Kontaktdaten, wie insbesondere E-Mail-Adresse und Handynummer, außerdem Ihre private Wohnadresse.
<strong>5. Fußzeile
</strong>Schreiben Sie Ihren Namen, Ihre Mobilnummer und Ihre E-Mail-Adresse ebenso wie die Seitenzahl des Dokuments in die Fußzeile. Dadurch können die Seiten Ihres Lebenslaufs auch dann einfach zugeordnet werden, wenn das ausgedruckte Dokument durcheinander geraten sollte.
<strong>6. Leicht lesbares Format
</strong>Ihr Lebenslauf sollte 2 bis maximal 3 Seiten lang sein. Ein Deckblatt halte ich für überflüssig. Wählen Sie Schriftgröße 11 bis 12 Punkt für den Text, Überschriften dürfen etwas größer sein. Wichtig ist, dass Sie so wenig Fließtext wie möglich verwenden, da er sehr schwerfällig zu lesen ist. Nutzen Sie stattdessen Aufzählungszeichen. Die klare, einheitliche Gliederung in immer gleiche Formate ist extrem hilfreich für den Leser. Gleiche Überschriften (z.B. Name des Arbeitgebers) sollten immer das gleiche Format haben. Verstellen Sie mit der Fülle an Informationen über Ihr Leben nicht den Blick auf das Wichtige. Ihr Lebenslauf sollte keine Autobiografie sein. Weniger Wichtiges können Sie später immer noch mündlich im Bewerbungsgespräch darstellen.
<strong>7. Pdf-Format
</strong>Versenden Sie Ihren Lebenslauf ausschließlich im pdf-Format. Bei Word geraten die Formatierungen und Seitenumbrüche auf dem Rechner Ihres Ansprechpartners leicht durcheinander. Powerpoint und Excel sind für Lebensläufe tabu.
<strong>8. Höchste abgeschlossene Ausbildung
</strong>Zu den wichtigsten Informationen, die Sie geben können, zählt die Angabe, welche Ausbildung Sie an welcher Ausbildungsstätte mit welchem Titel abgeschlossen haben. Studieren Sie gerade, können Sie den Zeitpunkt des voraussichtlichen Studienendes und den angestrebten Titel angeben.
<strong>9. Berufserfahrung
</strong>Stellen Sie dar, in welcher Firma Sie in welchem Zeitraum (Monat und Jahr) welche Position (Ihre offizielle Stellenbezeichnung) ausgeübt haben. Praktika können und sollten Sie als junger Mensch anführen. Mit zunehmender Berufserfahrung sollten aber die Praktika den eigentlichen Jobs weichen.
<strong>10. Aufgabeninhalte
</strong>Hinter einer Stellenbezeichnung können sich höchst unterschiedliche Tätigkeiten verbergen. Stellen Sie mit 3 bis 5 Aufzählungszeichen Ihre Hauptaufgaben und Verantwortung im aktuellen Job dar. Frühere Jobs beschreiben Sie mit 1 bis 3 Aufzählungszeichen. Bei Praktika können die Aufgabeninhalte auch ganz entfallen.
<strong>11. Passende Schlagwörter
</strong>Achten Sie darauf, dass Sie etwa bei der Positionsbezeichnung oder der Beschreibung Ihrer Aufgabeninhalte genau jene Schlüsselwörter verwenden, für die Sie sich positionieren möchten. Sie können nicht verhindern, dass Sie in eine Schublade gesteckt werden, aber Sie können sehr wohl beeinflussen, welche Schublade es ist. Verzichten Sie auf Behauptungen („Mein Englisch ist perfekt.“), denn sie klingen meist nach Selbstbeweihräucherung. Liefern Sie stattdessen Beweise („Ich habe zwei Jahre lang in den USA gearbeitet.“).
<strong>12. Interesse wecken
</strong>Stellen Sie Hobbies, Praktika, Sozialarbeit oder Studien im Lebenslauf als Schlagwörter dar, um Interesse zu wecken. Diese Angaben können ruhig persönlich und privat sein, sollen Sie aber nicht als Sonderling darstellen. Diese Informationen sind wunderbar als Icebreaker geeignet, um in das Bewerbungsgespräch einzusteigen. Auf welche Themen wollen Sie angesprochen werden?
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