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	<title>Bewerbung Archive | Conrad Pramböck</title>
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	<description>Österreichs führender Gehaltsexperte</description>
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	<title>Bewerbung Archive | Conrad Pramböck</title>
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		<title>Der letzte Eindruck bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 14:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Action]]></category>
		<category><![CDATA[erster Eindruck]]></category>
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		<category><![CDATA[letzter Eindruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/der-letzte-eindruck-bleibt/">Der letzte Eindruck bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Wer auf Jobsuche ist, versucht immer, den besten Eindruck zu machen. Lebenslauf, Kleidung und Frisur werden auf Hochglanz getrimmt, und manche trainieren vor dem Interview sogar das gewinnende Lächeln vor dem Spiegel, als würden sie sich auf das Casting einer Zahnpastawerbung vorbereiten.
Einen Punkt übersehen dabei viele: Nicht nur der erste Eindruck zählt, sondern auch der letzte. Schließlich gewinnt nicht das Team mit der besten Frisur beim Auflaufen auf das Spielfeld – auch wenn uns dies der begnadete Fußballstar Cristiano Ronaldo gelegentlich vermitteln mag – sondern jene Mannschaft, die in den letzten Spielminuten, wenn das Match auf der Kippe steht, die letzten Reserven motiviert, um das entscheidende Tor zu schießen.
Es gibt in der Startphase des Bewerbungsprozesses einige Chancen für einen gelungenen letzten Eindruck, vor allem in Ihrem Begleitschreiben und Ihrem Lebenslauf. Wenn Ihr Anschreiben ansprechend genug war, dass es Ihr Gegenüber bis zum Ende gelesen hat, vergeben sich viele Kandidaten eine bessere Möglichkeit auf ein persönliches Gespräch, indem Sie auf völlig belanglose Art und Weise enden, wie etwa: „Ich bin überzeugt davon, mit meiner Kompetenz und meinem sympathischen Auftreten einen großartigen Beitrag zum Team und dem Erfolg des Unternehmens zu leisten.“ Natürlich tun Sie das, sonst würden Sie sich nicht bewerben.
Viel stärker wirkt ein „<strong>Call for Action</strong>“. Machen Sie sich klar, was der nächste von Ihnen gewünschte Schritt ist, und geben Sie klare Handlungsanweisungen für Ihr Gegenüber. Ja, das dürfen Sie, solange es Niveau und Stil hat. Verpönt ist natürlich ein plumper Imperativ, wie etwa: „Ruf mich an. Jetzt!“ Viel besser ist: „Ich würde mich sehr über ein persönliches Kennenlernen mit Ihnen freuen und bitte Sie um eine Terminvereinbarung unter Tel: 01 &#8211; 234 5678.“
In Ihrem Lebenslauf können Sie als guten letzten Eindruck insbesondere den finalen Absatz nutzen, den viele ihren Hobbys widmen. Neben den üblichen Themen, wie Sport, Musik, Bücher oder Reisen, können Sie an dieser Stelle auch bestimmte Interessen nennen, auf die Sie im Interview angesprochen werden wollen, wie etwa außergewöhnliche Auslandserfahrungen oder besondere sportliche Errungenschaften. Auch hier bitte nichts Abstruses, wie „Ausbildung zum Voodoo-Priester auf Haiti“ oder „Vizeweltmeister im Stoppelpflügen“. In meinem Lebenslauf steht zum Beispiel als letzter Punkt: Soziales Engagement für die Rote Nasen Clowndoctors im Rahmen meines Sozialprojekts „Ein Kinderlachen verdienen“.
Doch selbst mit dem letzten Absatz ist Ihr Lebenslauf noch nicht zu Ende. Schließlich gibt es noch eine Fußzeile. Hier gehören vier Dinge hinein: Zunächst Ihr Name und die Seitenzahl. Und schließlich, als wirklich allerletzten Eindruck Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Mobilnummer, um Ihrem Ansprechpartner unmissverständlich zu vermitteln, was er als nächstes tun soll: „Ruf mich an. JETZT!!!“]]&gt;		</p>
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		<item>
		<title>Leitfaden für Arbeitgeber: Bewerbungsgespräch</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/leitfaden-fuer-arbeitgeber-bewerbungsgespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 19:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/leitfaden-fuer-arbeitgeber-bewerbungsgespraech/">Leitfaden für Arbeitgeber: Bewerbungsgespräch</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Was ich als Berater für Karrierethemen besonders spannend finde, sind die Einblicke in beide Welten, die ich beim Ausüben meiner Tätigkeit bekomme: die Welt der Arbeitnehmer und die der Arbeitgeber. Worauf Arbeitnehmer beim Gang zum nächsten <a href="http://www.conradpramboeck.com/bewerbung/storytelling-im-bewerbungsgespraech">Bewerbungsgespräch</a> besonders achten sollten, habe ich hier in meinem Blog bereits erörtert. Aber was ist bei verschiedenen Mitarbeitergesprächen aus Arbeitgeber-Sicht besonders wichtig? Als <a href="http://www.conradpramboeck.com/speaker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speaker</a> an diversen Fachhochschulen habe ich mich unlängst mit dieser Frage beschäftigt und möchte Ihnen die wichtigsten Inhalte meines Vortrages in Folge gerne auch hier auf meinem Blog zur Verfügung stellen.


<h2>Das Bewerbungsgespräch</h2>


Legen Sie schon vor dem Bewerbungsgespräch ein Anforderungsprofil für Ihre Kandidaten fest: Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind Ihnen am wichtigsten, wichtiger oder weniger wichtig?
Entscheidungsprozesse werden zu ca. 80% auf der Beziehungsebene und nur etwa 20 % auf Inhaltsebene beeinflusst. Sympathie ist zwar ein wichtiges Kriterium, darf aber nicht das ausschlaggebende sein. Überprüfen Sie im Laufe des Gesprächs, ob die Person dem Anforderungsprofil entspricht.


<h4><strong>Phase 1: Meet &amp; Greet</strong></h4>


Am Anfang steht immer etwas small talk. Das entspannt und lockert die Atmosphäre auf. Stellen Sie außerdem alle Anwesenden mit Namen und Funktion vor. Vergessen Sie im weiteren Verlauf des Gesprächs nicht darauf, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen und den wahrscheinlich ohnehin schon nervösen Bewerber nicht unnötig einzuschüchtern.


<h4><strong>Phase 2: Das Unternehmen und die offene Stelle präsentieren</strong></h4>


Wenn Sie nun kurz das Unternehmens vorstellen und die Stelle beschreiben, seien sie absolut ehrlich und überprüfen Sie, ob sich der Bewerber im Vorfeld informiert hat. Nach dem Gespräch sollte der Kandidat beurteilen können, ob die Position seinen Fähigkeiten und Vorstellung entspricht. Teilaspekte der Stellenbeschreibung können Sie auch in eine spätere Phase aufnehmen.
Folgende Punkte dürfen hierbei nicht fehlen:


<ul>
	

<li>Kurzbeschreibung der Unternehmensstruktur bzw. Corporate Identity</li>


	

<li>angebotene Produkte bzw. Dienstleistungen und Marktentwicklung</li>


	

<li>Stellenbeschreibung</li>


	

<li>Hierarchische Ebenen und Einordnung der Position</li>


	

<li>Aufgaben und Verantwortung</li>


	

<li>Arbeitszeiten, Standorte und Reisetätigkeit</li>


	

<li>Sonstige vertragliche Fragen</li>


</ul>




<h4><strong>Phase 3: Werdegang und Motivation des Kandidaten</strong></h4>


Fragen Sie anschließend nach der Ausbildung und bisherigen beruflichen Praxis des Bewerbers. Besonders bei der Frage nach seiner Motivation für diesen Weg und die angebotene Stelle ist es wichtig, offene Fragen zu stellen. Lassen Sie den Bewerber am besten drauf los erzählen und holen Ihn mit Ihren Fragen nur gegebenenfalls wieder zurück, wenn er sich zu sehr off topic bewegt.
Zum Beispiel:
Welche Faktoren bestimmten Ihre Berufswahl?
Welche Aufgaben haben Sie bisher ausgeübt?
Womit waren Sie erfolgreich?
Nennen Sie Punkte, wo Sie weniger erfolgreich waren!
Was haben Sie während der einzelnen Station gelernt? Wovon profitieren Sie heute noch?
Würden Sie heute etwas anders machen?


<h4><strong>Phase 4: Ihr Vorgänger</strong></h4>


Stellen Sie Fragen nach dem letzten Job. Der Bewerber soll Ihnen beispielsweise von seinen Tätigkeiten dort berichten und erklären, wieso er jetzt nach einer neuen Stelle sucht, was er sich davon erhofft und welche Fähigkeiten er bei Ihnen ausbauen möchte. Fragen Sie auch danach, wo er mögliche Probleme und Schwierigkeiten bei der zu besetzenden Stelle sieht.
Zum Beispiel:
Beschreiben Sie einen typischen Tagesablauf in Ihrer letzten Position!
Welche Tätigkeiten Ihrer letzten Position, würden Sie bei einer neuen Position vermissen, welche nicht?
Warum wollen Sie sich jetzt verändern?
Wie sieht Ihr idealer Arbeitsplatz aus? Warum?
Welche Ziele haben Sie für diese Position, was wollen Sie erreichen?
Welche negativen Punkte hat die zu besetzende Stelle aus Ihrer Sicht?


<h4><strong>Phase 5: Wer sitzt Ihnen <em>wirklich</em> gegenüber?</strong></h4>


Die direkte Frage nach Stärken und Schwächen veranlasst Bewerber oft zu einstudierten Antworten. Fragen Sie besser nach Beispielen, anhand derer der Bewerber erläutern kann, wie sich seine Eigenschaften auswirken.
Zum Beispiel:
Was hat aus Ihrer Sicht zu Ihrem beruflichen Erfolg beigetragen?
Erzählen Sie von einer bestimmten Situation, in der Sie Ihre Stärken nutzen konnten.
Fragen Sie Bewerber außerdem nach ihren Wünschen und danach, was sie bei Kollegen oder Führungskräften schätzen. Fokussieren Sie im Gespräch auf gegenseitige Erwartungen und sprechen Sie darüber, wie sich der Bewerber eine befriedigende Arbeit vorstellt.
Zum Beispiel:
Was wünschen Sie sich für Ihren neuen Aufgabenbereich?
Wie sollten die Aufgaben und die Zusammenarbeit sein, damit Sie zufrieden sind?
Wie sollten Ihre Aufgaben und Ihr Umfeld sich auf keinen Fall entwickeln?
Was würde Sie unzufrieden machen?
Lassen Sie sich zum Schluss noch etwas über die Familie und Freizeit erzählen. Das können Sie entspannt im Plauderton tun. Fragen Sie nach Hobbys, Vereinen oder Organisationen oder auch dem letzten Urlaub. Bei Bewerbern, die zurückhaltender und ruhiger sind, fragen Sie nach Diplomarbeit oder Spezialgebieten, um ihnen ein vertrautes Thema im Gespräch anzubieten. Zu Ende können Sie ebenfalls das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit aufbringen, um die Ambitionen des Bewerbers besser einschätzen zu können.


<h4><strong>Phase 6: Gehalt und Vergütung</strong></h4>


Klären Sie die Gehaltsvorstellungen offen und realistisch. Lassen Sie sich auch erzählen, was der Kandidat sich von der angebotenen Stelle verspricht und wie er sich weiterentwickeln möchte. Zum Thema Gehaltsgespräche finden Sie bald einen <span style="text-decoration: underline;">eigenen Eintrag auf meinem Blog</span>.


<h4><strong>Phase 7: Wrap it up!</strong></h4>


Die wichtigsten Punkte sollten abschließend zusammengefasst werden. Erklären Sie dem Bewerber auch, worauf Ihre Entscheidung beruhen wird und wann er mit einer Rückmeldung Ihrerseits rechnen kann. Auch aus Sicht des Bewerbers ist Transparenz über Ihre Erwartungen und Anforderungen vorteilhaft. Je klarer Sie die Arbeitsbedingungen formulieren, umso höher ist die Chance, den passenden Bewerber zu finden.]]&gt;		</p>
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		<title>Die großartige Karriere des Geschichtenerzählers</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/die-grosartige-karriere-des-geschichtenerzahlers/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Personalberater]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>				<![CDATA[]]>		</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Die besten Jobs bekommen immer die Geschichtenerzähler. Immer.
Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren als Personalberater zwei Kandidaten. Beide sind fachlich gleich qualifiziert. Der eine versteht es, seine Fähigkeiten und Erfolge mit blühenden Geschichten zu vermitteln. Der andere hat die farblose Persönlichkeit einer grauen Maus. Wer wird wohl das Rennen machen? Nun, am Ende bleibt immer jener Kandidat in Erinnerung, der vor dem geistigen Auge seines Gegenübers die stärksten Bilder entstehen lässt.
Geschichtenerzähler sind weder Märchenonkel noch Lügenbarone. Es sind Menschen, die gelernt haben, dass Geschichten die hochwertige Verpackung für ihre Kompetenzen sind. Gute Geschichten können berufliches Wissen und fachliche Fähigkeiten nicht ersetzen, aber sie können sie aufwerten. Geschichten sind wie das elegante Kleid an einer wunderschönen Frau. Sie sind die Rosenblüten und das Kerzenlicht am Tisch des Dinners für zwei. Sie sind die edle Schmuckschatulle, in der ihr der Mann gegenüber einen Ring überreicht.
Sind Sie auch gerade in diese Szene eingetaucht? Sehen Sie, es funktioniert. Nicht Ihre Worte, sondern Ihre Bilder bleiben im Gedächtnis Ihrer Geschäftspartner haften.
Es ist recht einfach, ein guter Geschichtenerzähler zu werden. Hier sind ein paar Rezepte, die Sie vorbereiten können, um beim Bewerbungsgespräch ein mitreißender Gesprächspartner zu sein.
<strong>1. Wechseln Sie zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise </strong>
Für jede Stelle gibt es ein ideales Persönlichkeitsprofil des Kandidaten. So steht etwa in einer Stellenanzeige: „Wir suchen eine innovative, flexible Persönlichkeit, die gut im Team arbeiten kann.“ Die Aufgabe des Recruiters besteht unter anderem darin, die Kandidaten im Bewerbungsgespräch auf diese Kriterien hin zu überprüfen. Auf die Frage: „Sind Sie innovativ?“, gibt es also nur eine richtige Antwort: „Ja“.
Thema erledigt? Nein, denn jetzt folgt der große Auftritt des Geschichtenerzählers. Dessen Kunst besteht darin, zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise hin- und herzuwechseln.
•	<strong>Reflektorisch </strong>bedeutet: Sie schätzen sich selbst ein, z.B. Ich bin innovativ.
•	<strong>Episodisch </strong>bedeutet: Sie erzählen zu dieser Eigenschaft eine Episode, also eine Geschichte, die Ihre eigene Einschätzung beweist und untermauert.
Wie funktioniert das in der Praxis: Ein Recruiter stellt zu jeder Eigenschaft Fragen, mit denen er den Finger in die Wunde legt und tiefer bohrt, z.B. „Was war Ihre letzte große Innovation?“ Als Kandidat sollten Sie sich auf das Interview vorbereiten, indem Sie zu jeder gefragten Eigenschaft eine kurze, spannende Geschichte aus Ihrem Leben vorbereiten. Mit einer reflektorischen Antwort behaupten Sie etwas, mit einer episodischen Antwort beweisen Sie es. Indem Sie Geschichten vorbereiten, sammeln Sie Beweise, dass Sie der perfekte Kandidat sind. Wie in der Verhandlung in einem amerikanischen Gerichtssaal legen Sie nun einen Beweis nach dem anderen vor, um die Geschworenen von der Richtigkeit Ihrer Argumente zu überzeugen. 
Hier ein paar Beispiele:
•	„Sind Sie innovativ?“ „Ja, da kann ich Ihnen gleich von meiner letzten großen Innovation erzählen: Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich eine Idee für die Neugestaltung der Vertriebsprozesse, mit denen keiner so richtig zufrieden war&#8230;“
•	„Wir suchen einen Teamplayer.“ „Ich liebe es, im Team zu arbeiten. Neulich saßen wir im Meeting zusammen, als ich mit meinen rumänischen Kollegen die zukünftige Aufgabenverteilung besprach&#8230;“
•	„In Ihrem neuen Job müssen Sie flexibel sein.“ „Da muss ich schmunzeln, denn ich denke gerade an die Situation, als mir vor ein paar Wochen unser Vorstand 5 Minuten vor Beginn einer großen Konferenz ein SMS schickte, dass er dringend zum Flughafen müsse und ich seine Präsentation vor 100 Teilnehmern halten solle&#8230;“
<strong>2. Setzen Sie die STAR-Methode ein</strong>
Das Massachussetts Institute of Technology (MIT) empfiehlt für das Erzählen von Geschichten die STAR-Methode.
•	<strong>Situation:</strong> Welche Situation haben Sie vorgefunden?
•	<strong>Task:</strong> Was war Ihre Aufgabe?
•	<strong>Action:</strong> Was haben Sie konkret getan?
•	<strong>Result:</strong> Welches Ergebnis haben Sie erzielt?
Sie können auch Situation und Task tauschen, also etwa: „Das Unternehmen XY hat mich an Bord geholt, um den Geschäftsbereich ABC aufzubauen (Task), den es bis dato dort nicht gab (Situation). Ich habe mit meinem Team das Produkt xyz auf den Markt gebracht (Action) und damit innerhalb eines Jahres den Umsatz des Gesamtunternehmens um x % gesteigert (Result).“
<strong>Zusatztipp: </strong>Beschreiben Sie, wie Sie sich dabei gefühlt haben, z.B. „Ich war so stolz auf unser Team, als ich nach drei Wochen den ersten fertigen Prototyp in Händen hielt.“
<strong>Zweiter Zusatztipp: </strong>Stellen Sie dar, was diese Geschichte in Ihrem Leben bewegt und verändert hat, sodass sie Sie noch heute prägt, z.B. „In diesem Moment habe ich zum ersten Mal gespürt, dass der internationale Vertrieb genau das ist, was mir beruflich die größte Freude bereitet.“
Auf diese Weise bescheren Sie sich und Ihrem Gegenüber viele abwechslungsreiche und niveauvolle Bewerbungsgespräche, die allen lange in Erinnerung bleiben.
]]&gt;		</p>
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		<title>Die größten Fehler beim Bewerbungsgespräch</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/die-grosten-fehler-beim-bewerbungsgesprach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423246510/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=cpramboeck-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423246510" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" style="border-width: 0px; margin-top: 0px; margin-right: 15px; margin-bottom: 5px;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3423246510&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=cpramboeck-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="" width="78" height="110" align="left" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cpramboeck-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423246510" alt="" width="1" height="1" border="0" />Die Einladung zum persönlichen Gespräch stellt für Sie die einmalige Chance dar, sich zu präsentieren und Ihr Gegenüber von Ihren Fähigkeiten und Talenten zu überzeugen. Diese Gelegenheit bietet leider auch Platz für Fehler, die auf dem Weg zum Traumjob passieren können und nichts mit Ihrer fachlichen Qualifikation zu tun haben.
Der Karriereberater und Social-Media-Experte Jochen Mai hat Unternehmens- und Personalberater nach den wichtigsten Gründen für die Ablehnung eines Kandidaten in einem Jobinterview abgesehen von fachlichen Schwächen gefragt. In seiner „Karrierebibel“ präsentiert er die Ergebnisse seiner Befragungen.
Die 7 größten Fehler von Kandidaten im Bewerbungsgespräch sind:
<strong>1. Unangemessene Kleidung
</strong>Der erste Eindruck zählt – das gilt besonders beim Bewerbungsgespräch.Unangemessene Kleidung wurde von den meisten der Befragten als Ablehnungsgrund genannt. Sie nehmen an, dass schlampig gekleidete Menschen auch dementsprechend arbeiten. Kleiden Sie sich also dem Job entsprechend, und achten Sie auf Fleck- und Faltenfreiheit sowie geputzte Schuhe.
<strong>2. Unpünktlichkeit
</strong>Ihr Gegenüber macht die Annahme, dass Sie nicht nur zum Vorstellungsgespräch zu spät kommen, sondern auch bei anderen Terminen unpünktlich sind. Planen Sie genügend Pufferzeit ein, um selbst bei Verkehrsbehinderungen ein paar Minuten vor dem Termin ankommen zu können.
<strong>3. Übertriebenes Interesse am Gehalt
</strong>Geld spielt im Alltag natürlich eine wesentliche Rolle. Bei der Suche nach einem neuen Job sollten aber andere Faktoren, wie zum Beispiel der Aufgabenbereich oder das Team im Vordergrund stehen. Auch überzogene Gehaltsvorstellungen (mehr als 20% über dem Normalmaß) sind unangebracht.
<strong>4. Lästern über Ex-Kollegen
</strong>Jammern und Lästern sind Tabus im Bewerbungsgespräch. Ihr Gegenüber schließt daraus, dass Sie nicht belastbar sind. Außerdem fragen sich Personaler dann, ob beim nächsten Bewerbungsgespräch auch über sie selbst schlecht geredet wird. Versuchen Sie bereits im Vorfeld mit diesem Thema abzuschließen, und lassen sie die negativen Emotionen hinter sich.
<strong>5. Kein fester Händedruck
</strong>Die Art des Händedrucks wird mit Selbstbewusstsein, Begeisterungsfähigkeit und Mitteilsamkeit verbunden. Achten Sie daher auf einen kraftvollen Händedruck, der auch ruhig ein paar Sekunden dauern darf.
<strong>6. Fehlende klare Ziele oder Ehrgeiz
</strong>Häufig wird im Bewerbungsgespräch nach Ihren Zielen gefragt. Sie spiegeln Motivation und Zukunftspläne wider, die auf Passung mit den Unternehmenszielen geprüft werden. Es ist Ihre Chance, Ehrgeiz und Ambition zu zeigen. Nennen Sie daher nicht nur bestimmte Positionen oder Gehälter, sondern erläutern Sie Ihre Vorstellungen.
<strong>7. Fehlender Augenkontakt
</strong>Augenkontakt beweist wie der Händedruck Selbstbewusstsein und Mitteilsamkeit und ist ein wesentlicher Teil der Körpersprache. Achten Sie deshalb sowohl beim Zuhören als auch beim Antworten darauf, immer wieder Blickkontakt aufzunehmen.
Es gibt noch zahlreiche weitere Fallen im Bewerbungsgespräch, wie zum Beispiel:
<strong>Zu viel Eigenlob
</strong>„Eigenlob stinkt“. Im Bewerbungsgespräch ist sowohl zu viel Eigenlob als auch übertriebene Bescheidenheit fehl am Platz. Selbstvertrauen ist hier gleich wichtig wie nachweisbare Erfolge.
<strong>Fehlendes Wissen über das Unternehmen
</strong>Eine zentrale Rolle spielt das Wissen über das Unternehmen selbst. Wenn dieses fehlt, geht Ihr Ansprechpartner davon aus, dass Sie sich nicht für den Job interessieren. Heutzutage können Sie sich über das Internet sehr einfach Informationen beschaffen: Besuchen Sie den Bereich &#8222;Über uns&#8220; auf der Homepage des Unternehmens, und suchen Sie nach dem Firmannamen in Google News, um sich über die letzten Entwicklungen zu informieren.
<strong>Lügen
</strong>Flunkern vereinfacht zwar manchmal das Zusammenleben, ist aber häufig auch Selbstbetrug, um sich besser zu fühlen. Bewusste Lügen, um einen Vorteil zu haben, sind natürlich Betrug. Die moralische Grenze muss jeder selber setzen. Fliegt eine glatte Lüge aber auf, ist Ihre Jobchance dahin. Bleiben Sie daher am besten bei der Wahrheit, um sich nicht in Widersprüche zu verwickeln.
<strong>Fehlender Dialog
</strong>Ein Vorstellungsgespräch besteht nicht nur aus den Fragen des Interviewers und den Antworten des Bewerbers. Fehlende Gegenfragen lassen auf wenig Eigeninitiative und Selbstbewusstsein schließen. Natürlich sollten Sie gute Fragen stellen &#8211; zum Beispiel nach Aufgaben, Team, Vorgesetzten, Vorgängern und Entwicklungsmöglichkeiten. Als disqualifizierend gelten Fragen zu Sozialleistungen, Dienstwagen oder Parkplatzregelungen.
<strong>Zu cool sein
</strong>Wenn Sie einen Job wirklich wollen, sind Sie nicht einfach nur ruhig und lässig. Laut einer Studie der Psychologin Jane Richards ist das auch keine Schande. Personaler erwarten sich etwas Nervosität. Andernfalls werden Sie als Gefühlsunterdrücker abgestempelt. Das ist insofern ein Nachteil, da Sie in einer belastenden Situation schlechter auf Gesprächspartner reagieren können. Sie sind zu sehr damit beschäftigt die Fassade aufrecht zu erhalten, dass die Hirnkapazitäten eingeschränkt sind und das Erinnerungsvermögen darunter leidet. Regulieren Sie also Ihre Gefühle lediglich etwas, um Stress abzubauen und Ihr volles Leistungspotenzial ausschöpfen zu können.
<strong>Ungeduld als Schwäche
</strong>Ein häufige Frage zielt auf die Stärken und Schwächen des Kandidaten. Viele nennen Ungeduld als ihre Schwäche, in der Annahme, es wäre gleichzeitig eine Stärke. Sie wollen ja etwas schnell nach vorne bringen. Ungeduld zählt aber als Schwäche. Schwierige Projekte, das Führen anderer Menschen und Übung (die bekanntlich zum Meister macht) verlangen Geduld. Vermeiden Sie daher, Ungeduld als Schwäche zu erwähnen, und bereiten Sie sich gut auf diese Fragen vor, um nicht unüberlegt etwas Falsches zu sagen. Geben Sie Schwächen offen zu (jedenfalls jene, die mit dem Job nichts zu tun haben) und zeigen Sie, dass Sie an einer Verbesserung arbeiten.
Bewerbungen sind für alle Jobsuchenden ein frustrierender Prozess. Ablehnungen sollten Sie daher nie zu persönlich nehmen. Die Wahrnehmungen Ihrer Person in meist recht kurzen Gesprächen basieren häufig auf Klischees, die nicht unbedingt stimmen müssen. Aufgrund der stereotypen Einschätzung von Kandidaten ist es aber wichtig, die typischen Fehler zu vermeiden, um ein möglichst positives Bild bei Ihrem Gesprächspartner zu hinterlassen.


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		<title>12 Elemente des perfekten Lebenslaufs</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/12-elemente-des-perfekten-lebenslaufs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere & Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://conradpramboeck.com/12-elemente-des-perfekten-lebenslaufs/">12 Elemente des perfekten Lebenslaufs</a> erschien zuerst auf <a href="https://conradpramboeck.com">Conrad Pramböck</a>.</p>
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<h2>Ihr Lebenslauf entscheidet, ob Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden.</h2>


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Sie sollten ein einziges Ziel verfolgen, wenn Sie Ihren Lebenslauf an ein Unternehmen oder einen Personalberater schicken: Sie wollen zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden. Diesem Ziel sollte die Gestaltung Ihres Lebenslaufs und Ihres <a href="http://www.conradpramboeck.com/bewerbung/begleitschreiben">Bewerbungsschreibens</a> dienen und keinem anderen.
Manche Bewerber scheinen mit ihrem Lebenslauf das Ziel zu verfolgen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen, ihre beruflichen Erfolge zu vermarkten oder ihre Designkünste zu zeigen. Das ist alles zulässig, doch nur insoweit, als Sie Ihr Hauptziel dadurch besser erreichen.
Wenn ich meine Kollegen von der Personalberatung frage, wie viel Zeit sie sich nehmen, um einen Lebenslauf durchzusehen, antworten die meisten: &#8222;Willst Du eine ehrliche Antwort? Weniger als 10 Sekunden.&#8220;


<blockquote>Ein Blick auf Ihren Lebenslauf von ca. 10 Sekunden entscheidet, ob Sie eine Absage bekommen oder eingeladen werden.</blockquote>


Weniger als 10 Sekunden haben Sie also Zeit, einen ersten Eindruck zu machen, der darüber entscheidet, ob sich Ihr Ansprechpartner weiter mit Ihrer Bewerbung beschäftigt oder ob Sie gleich eine Absage bekommen. Erst wenn Sie diese erste Hürde genommen haben, nimmt sich ihr Kontakt mehr Zeit, um Ihre Unterlagen genauer durchzulesen.
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<h3>So sieht der perfekte Lebenslauf aus, der in weniger als 10 Sekunden in seinen wesentlichen Teilen leicht zu erfassen ist:</h3>


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Ich habe für Sie einen Überblick in Form einer Grafik zusammen gestellt. Lesen Sie auch die Details und Erklärungen zur Gestaltung des Lebenslaufs nach der Grafik.
<a href="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2012/01/Elemente-für-den-Lebenslauf-2.png" rel="attachment wp-att-2750"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2750 aligncenter" src="http://www.conradpramboeck.com/wp-content/uploads/2012/01/Elemente-für-den-Lebenslauf-2.png" alt="So gestalten Sie den perfekten Lebenslauf" width="816" height="1056" /></a>
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<strong>1. Name
</strong>Das erste Element, das ins Auge springen sollte, ist Ihr Name. Streichen Sie die Begriffe &#8222;Lebenslauf&#8220; oder &#8222;CV&#8220; aus dem Dokument. Jedermann ist klar, dass es nichts anderes ist. Diese Wörter verstellen höchstens den Blick auf Ihren Namen. Verwenden Sie &#8211; besonders in Österreich &#8211; Ihren (akademischen) Titel, wenn Sie möchten.
<strong>2. Aussagekräftiges Porträtfoto
</strong>Ihr Foto sollte ein professionell gemachtes Bild von Ihnen sein. Es zeigt Sie, wie Sie sich auch im Job oder zum Bewerbungsgespräch kleiden und stylen. Das Wichtigste für Ihr Gegenüber ist aber nicht Ihre Kleidung, sondern Ihr Gesicht. Schließlich heißt es auch Facebook und nicht Bodybook oder Stylebook. Komprimieren Sie das Bild auf eine ansprechende Größe, damit Ihr Lebenslauf nicht mehr als maximal ein paar Hundert KB Speicherplatz benötigt.
<strong>3. Geburtsdatum
</strong>Wenn Sie Ihr Foto rechts oder links oben platzieren, bleibt links unter Ihrem Namen gerade richtig viel Platz für Ihre persönlichen Daten, wie etwa Ihr Geburtsdatum.
<strong>4. Kontaktdaten
</strong>Zu den persönlichen Daten passen auch wunderbar Ihre Kontaktdaten, wie insbesondere E-Mail-Adresse und Handynummer, außerdem Ihre private Wohnadresse.
<strong>5. Fußzeile
</strong>Schreiben Sie Ihren Namen, Ihre Mobilnummer und Ihre E-Mail-Adresse ebenso wie die Seitenzahl des Dokuments in die Fußzeile. Dadurch können die Seiten Ihres Lebenslaufs auch dann einfach zugeordnet werden, wenn das ausgedruckte Dokument durcheinander geraten sollte.
<strong>6. Leicht lesbares Format
</strong>Ihr Lebenslauf sollte 2 bis maximal 3 Seiten lang sein. Ein Deckblatt halte ich für überflüssig. Wählen Sie Schriftgröße 11 bis 12 Punkt für den Text, Überschriften dürfen etwas größer sein. Wichtig ist, dass Sie so wenig Fließtext wie möglich verwenden, da er sehr schwerfällig zu lesen ist. Nutzen Sie stattdessen Aufzählungszeichen. Die klare, einheitliche Gliederung in immer gleiche Formate ist extrem hilfreich für den Leser. Gleiche Überschriften (z.B. Name des Arbeitgebers) sollten immer das gleiche Format haben. Verstellen Sie mit der Fülle an Informationen über Ihr Leben nicht den Blick auf das Wichtige. Ihr Lebenslauf sollte keine Autobiografie sein. Weniger Wichtiges können Sie später immer noch mündlich im Bewerbungsgespräch darstellen.
<strong>7. Pdf-Format
</strong>Versenden Sie Ihren Lebenslauf ausschließlich im pdf-Format. Bei Word geraten die Formatierungen und Seitenumbrüche auf dem Rechner Ihres Ansprechpartners leicht durcheinander. Powerpoint und Excel sind für Lebensläufe tabu.
<strong>8. Höchste abgeschlossene Ausbildung
</strong>Zu den wichtigsten Informationen, die Sie geben können, zählt die Angabe, welche Ausbildung Sie an welcher Ausbildungsstätte mit welchem Titel abgeschlossen haben. Studieren Sie gerade, können Sie den Zeitpunkt des voraussichtlichen Studienendes und den angestrebten Titel angeben.
<strong>9. Berufserfahrung
</strong>Stellen Sie dar, in welcher Firma Sie in welchem Zeitraum (Monat und Jahr) welche Position (Ihre offizielle Stellenbezeichnung) ausgeübt haben. Praktika können und sollten Sie als junger Mensch anführen. Mit zunehmender Berufserfahrung sollten aber die Praktika den eigentlichen Jobs weichen.
<strong>10. Aufgabeninhalte
</strong>Hinter einer Stellenbezeichnung können sich höchst unterschiedliche Tätigkeiten verbergen. Stellen Sie mit 3 bis 5 Aufzählungszeichen Ihre Hauptaufgaben und Verantwortung im aktuellen Job dar. Frühere Jobs beschreiben Sie mit 1 bis 3 Aufzählungszeichen. Bei Praktika können die Aufgabeninhalte auch ganz entfallen.
<strong>11. Passende Schlagwörter
</strong>Achten Sie darauf, dass Sie etwa bei der Positionsbezeichnung oder der Beschreibung Ihrer Aufgabeninhalte genau jene Schlüsselwörter verwenden, für die Sie sich positionieren möchten. Sie können nicht verhindern, dass Sie in eine Schublade gesteckt werden, aber Sie können sehr wohl beeinflussen, welche Schublade es ist. Verzichten Sie auf Behauptungen („Mein Englisch ist perfekt.“), denn sie klingen meist nach Selbstbeweihräucherung. Liefern Sie stattdessen Beweise („Ich habe zwei Jahre lang in den USA gearbeitet.“).
<strong>12. Interesse wecken
</strong>Stellen Sie Hobbies, Praktika, Sozialarbeit oder Studien im Lebenslauf als Schlagwörter dar, um Interesse zu wecken. Diese Angaben können ruhig persönlich und privat sein, sollen Sie aber nicht als Sonderling darstellen. Diese Informationen sind wunderbar als Icebreaker geeignet, um in das Bewerbungsgespräch einzusteigen. Auf welche Themen wollen Sie angesprochen werden?
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Lesen Sie auch: <a href="http://www.conradpramboeck.com/bewerbung/begleitschreiben">Das perfekte Begleitschreiben zu Ihrer Bewerbung &#8211; Bewerbungsschreiben</a>
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		<title>2 Wege, um Bewerbungsgespräche interessanter zu gestalten</title>
		<link>https://conradpramboeck.com/2-wege-um-bewerbungsgesprache-interessanter-zu-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Conrad Pramböck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>				<![CDATA[Wer auch nur ein wenig Erfahrung mit Bewerbungsgesprächen gemacht hat, stellt fest, dass sie rasch eintönig werden können. Die Fragen - und auch die Antworten - wiederholen sich immer und immer wieder: „Erzählen aus Ihrem Leben. Was sind Ihre Stärken? Was sind Ihre Schwächen?“ Und so weiter, und so weiter. Sowohl Bewerber als auch Recruiter langweilen sich zu Tode. 
Das muss nicht sein. Folgende zwei Rezepte helfen, das Gespräch für beide Seiten abwechslungsreich und spannend zu machen: 
<strong>1. Wechseln Sie zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise</strong> 
Für jede Stelle gibt es Anforderungen an die Persönlichkeit des idealen Kandidaten. Die Aufgabe des Recruiters besteht unter anderem darin, den Kandidaten auf diese Kriterien hin zu überprüfen. Stellen Sie allerdings die direkte Frage: „Sind Sie innovativ?“, werden die meisten mit „Ja“ antworten. Damit ist also nichts gewonnen. Lassen Sie den Kandidaten eine Geschichte dazu erzählen, trennen Sie schon eher die Spreu vom Weizen. 
Die Kunst besteht darin, zwischen reflektorischer und episodischer Erzählweise hin- und herzuwechseln.
&#8211; Antworten Sie als Kandidat <strong>reflektorisch</strong>, geben Sie Ihre Selbsteinschätzung preis, z.B. Ich bin innovativ.
&#8211; Antworten Sie <strong>episodisch</strong>, erzählen Sie zu dieser Eigenschaft eine Geschichte, die Ihre eigene Einschätzung beweist und untermauert.
Wie funktioniert das in der Praxis?
&#8211; Als Recruiter können Sie zu jeder Eigenschaft Fragen formulieren, mit der Sie den Finger in die Wunde legen, z.B. Was war Ihre letzte Innovation?
&#8211; Als Kandidat können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten, indem Sie zu jeder passenden Eigenschaft eine kurze, spannende Geschichte aus Ihrem Leben vorbereiten.
<strong>2. Setzen Sie die STAR-Methode ein
</strong>Das Massachussetts Institute of Technology (MIT) empfiehlt für das Geschichtenerzählen die STAR-Methode.
&#8211; Situation: Welche Situation haben Sie vorgefunden?
&#8211; Task: Was war Ihre Aufgaben?
&#8211; Action: Was haben Sie konkret getan?
&#8211; Results: Welche Ergebnisse haben Sie erzielt?
Eine Spur selbstbewusster, aber auch eitler klingt es, wenn Sie Situation und Task tauschen (TSAR), z.B. Das Unternehmen XY hat mich an Bord geholt, um den Geschäftsbereich ABC aufzubauen (Task), den es bis dato dort nicht gab (Situation). Ich habe mit meinem Team das Produkt xyz auf den Markt gebracht (Action) und damit innerhalb eines Jahres den Umsatz des Gesamtunternehmens um x % gesteigert (Results).
Auf diese Weise bescheren Sie einander viele abwechslungsreiche und niveauvolle Bewerbungsgespräche, die lange in Erinnerung bleiben.]]&gt;		</p>
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